| Musculi intertransversarii |
|---|
| Ursprung |
| Querfortsatz |
| Ansatz |
| Querfortsatz des vorhergehenden Wirbels |
| Funktion |
| Stabilisierung der Wirbelsäule |
| Innervation |
| Spinalnerven |
Die Musculi intertransversarii (lat. für „Zwischenquerfortsatzmuskeln“, Singular Musculus intertransversarius) sind eine Gruppe von Skelettmuskeln, die zum intertransversalen System (Systema intertransversale) der „ortsständigen Rückenmuskulatur“ gehören. Es handelt sich um Muskeln, die die Querfortsätze der Wirbel verbinden und somit der Wirbelsäule Festigkeit verleihen. Bei einseitiger Kontraktion bewirken sie eine Seitwärtsneigung der Wirbelsäule, bei beidseitiger auch eine Reklination (Dorsalextension).
Diese Muskeln können je nach Lokalisation weiter unterteilt werden:
Die Innervation erfolgt durch die Rami dorsales der Spinalnerven C1–C6 sowie L1–L4. Musculi intertransversarii anteriores cervicis und Musculi intertransversarii laterales lumborum werden durch die entsprechenden Rami ventrales versorgt.