Das Museum der Toleranz des Simon Wiesenthal Centers ist ein Museum in Los Angeles, entworfen von Maxwell Starkman (1921–2004) und eröffnete im Jahr 1993.
Zwei zentrale Themen werden dort besonders zur Darstellung gebracht, die Dynamik des Rassismus und des Vorurteils in Amerika und die Geschichte des Holocaust.
Das Wiesenthal-Zentrum plant auch, ein „Museum der Toleranz“ in Jerusalem zu errichten.[veraltet]
Die Museums-Abteilungen sind:
Im Jahr 2004 kündigte das Wiesenthal-Zentrum an, in Jerusalem ebenfalls ein „Museum der Toleranz“ zu bauen. Für den Bau sollte der jahrhundertealte islamische Mamilla-Friedhof zerstört werden, auf dem zahlreiche wichtige islamische Gelehrte und Heilige bestattet sind, obwohl dem Museum auch andere Orte für den Bau angeboten worden waren.
In den israelischen Medien und u. a. vom Israel-Preisträger Yehoshua Ben-Arieh wurde nicht nur die Zerstörung des Friedhofes kritisiert, sondern auch die Architektur des Museums. Frank Gehry hatte die Anlage gestaltet, die wie eine Obstschale aussehen sollte, zog sich jedoch im Januar 2010 von dem Projekt zurück. Die Bauarbeiten für das umstrittene Museum wurden mehrmals durch Gerichtsverfahren aufgeschoben. Am 19. November 2008 schrieb eine Gruppe jüdischer und muslimischer Aktivisten in den USA einen Brief an das Wiesenthal-Zentrum, in dem sie forderten, die Zerstörung des Friedhofes und den Bau des Museums einzustellen. Am 10. Februar 2010 trugen fünfzehn alteingesessene Familien aus Jerusalem, deren Verwandte auf dem Friedhof bestattet sind, den Fall der UNO in Genf vor. Der Friedhof wurde weitgehend zerstört und der Bauplatz wird derzeit streng bewacht.
Koordinaten: 34° 3′ 13″ N, 118° 24′ 6″ W