| Myiopharus | ||||||||||||
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Myiopharus infernalis | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Myiopharus | ||||||||||||
| Brauer & Bergenstamm, 1889 |
Myiopharus ist eine Zweiflüglergattung aus der Familie der Raupenfliegen (Tachinidae). Das Taxon wurde 1889 von den österreichischen Entomologen Friedrich Moritz Brauer und Julius von Bergenstamm eingeführt. Typusart ist Myiopharus metopia Brauer & Bergenstamm, 1889. Die Gattung Myiopharus gehört zur Tribus Blondeliini innerhalb der Unterfamilie Exoristinae.
Nach Brauer und Bergenstamm (1889) gelten folgende Merkmale für Weibchen der Gattung Myiopharus. Vibrissenecken über dem Mundrande, dieser eingesenkt, nicht vorgezogen, nach unten sehend. Unterrand des Kopfes nach hinten herabgesenkt; der Clypeus (Mundrand) nicht ganz herabreichend, verkürzt. Augen behaart, Genae (Wangen) nackt. Klauen und Pulvillen kurz (für Weibchen). Wangen bis unten ziemlich breit. Wangen breit (Hälfte der Augenhöhe) und dicht behaart und am Rande beborstet. Vibrissen stark, über der Schnurre doppelreihig und unten fast buschig dicht stehend, oben einfach aber dicht. Stirnborsten nicht unter die Wurzel der Arista (Fühlerborste) herabreichend, unten ziemlich fein, die Scheitelborsten lang und stark, Occellarborsten feiner aber lang. Zwei starke Orbitalborsten. Stirne sonst kurz behaart, fast nackt. Fühler schmal, das dritte Glied fast dreimal so lang als das zweite, leistenförmig, bis zur Vibrissenecke reichend, weit über dem Mundrande endend. Fühlerborste lang, bis zur Mitte verdickt. Zweites Borstenglied kurz. Taster keulig, Rüssel (Proboscis) kurz. Profil fast senkrecht. Tarsen nicht platt. Hinterleib oval, dicht behaart, die Makrochaeten wenig stärker als die langen Haare, am ersten Ringe marginal (ein Paar), am zweiten und dritten Ringe sagittal diskal und marginal, am letzten total. Letzter Ring platt halbrund. Bauch stufig lang behaart. Femora unten nebst den Borsten lang behaart. Hintertibien am Ende und in der Mitte mit längerer Borste und außen nebstdem mit kammartig gestellten Borstenhaaren. Scutellum (Schildchen) mit zwei sehr langen starken subapikalen und zwei feinen gekreuzten Mittelborsten. Erste Hinterrandzelle an der Flügelspitze offen mündend. Beugung stumpfwinkelig, ohne Zinke Spitzenquerader fast gerade. Hintere Querader der Beugung näher als der kleinen. Randdorn klein. Dritte Längsader nackt oder nur an der Wurzel gedornt. Calyptrae (Schüppchen) groß. Kopf von oben gesehen mit stark kegelig vortretender Stirne. Beine ziemlich kurz. Körper mit Einschluss der Taster, Beine und Fühler ganz schwarz, etwas bläulich und am Hinterleibe matt silbergrau schillerfleckig. Wangen oben von der vorderen Orbitalborste herab bis zur Bogengrube, zwischen dieser und dem Auge hell silberschimmernd. Scutellum etwas dunkelbraun. Flügel hyalin, etwas graubraun getrübt.
Die Gattung Myiopharus kommt in der Neuen Welt (in Nord-, in Mittel- und Südamerika) vor.
Die Vertreter der Gattung Myiopharus sind Endoparasitoide. Bekannte Wirte sind Käferlarven sowie Raupen verschiedener Schmetterlingsfamilien.
Die Gattung Myiopharus umfasst folgende Arten: