Mykolas Sluckis

Mykolas Sluckis (1987)

Mykolas Sluckis (* 20. Oktober 1928 in Panevėžys, Litauen; † 25. Februar 2013 in Vilnius) war ein litauischer Schriftsteller.

Leben

Mykolas Sluckis war jüdischer Abstammung. Während des Deutsch-Sowjetischen Krieges lebte er mit seinen Eltern in einem Zeltlager in Palanga, wovon er später in die Sowjetunion evakuiert wurde. Er wuchs in einem Kinderheim auf. Sein Studium der Russischen Philologie schloss er 1951 ab. Bereits während dieser Zeit war er von 1950 bis 1951 Mitarbeiter der Zeitschrift Žvaigždutė. Dem Litauischen Schriftstellerverband trat er 1949 bei. Von 1952 bis 1954 beriet er LRS prozos und von 1954 bis 1959 war er Sekretär des Verwaltungsrates.

Obwohl er bereits 1950 als Schriftsteller debütierte, widmete sich Sluckis erst ab 1959 vollständig der Schriftstellerei. Er schrieb über 20 Romane, hauptsächlich für Kinder, vereinzelt auch für Erwachsene, die in über 15 Sprachen übersetzt wurden. Mehrere Bücher, darunter Mein Hafen ist unruhig, Wenn der Tag sich neigt und Die Himmelsleiter, erschienen im ostdeutschen Aufbau Verlag. Der Roman Die Himmelsleiter wurde 1966 von Raimondas Vabalas verfilmt.

Werk (Auswahl)

Personendaten
NAME Sluckis, Mykolas
KURZBESCHREIBUNG litauischer Schriftsteller
GEBURTSDATUM 20. Oktober 1928
GEBURTSORT Panevėžys, Litauen
STERBEDATUM 25. Februar 2013
STERBEORT Vilnius, Litauen