Das NAME-Syndrom ist eine seltene Krankheit, die sich durch eine Kombination von Hautveränderungen und (so genannten) gutartigen Tumoren in den Vorhöfen des Herzens auszeichnet. Symptome bestehen in Herzversagen und Embolien des arteriellen Kreislaufes bei Menschen mit Sommersprossen und können einen durchaus bösartigen Verlauf zeigen.
Das Syndrom aus der Gruppe der familiären Myxome wurde 1980 erstmals beschrieben.
Bei dem namensgebenden Begriff handelt es sich um ein Akronym für ein klinisches Syndrom.
↑David J. Atherton, D. W. Pitcher, R. S. Wells, D. M. MacDonald: A syndrome of various cutaneous pigmented lesions, myxoid neurofibromata, and atrial myxoma. The NAME syndrome. In: British Journal of Dermatology, 1980, Band 103, Heft 4, S. 421–429; ISSN0007-0963
↑Manfred Dietel, Norbert Suttorp, Martin Zeitz (Hrsg.); Dennis C. Kasper, Eugene Braunwald, Anthony Fauci, Stephen L. Hauser, Dan L. Longo, J. Larry Jameson (Eds.): Harrisons Innere Medizin. Deutsche Ausgabe in Zusammenarbeit mit der Charité („Harrison's principles of internal medicine“). 16. Auflage. McGraw Hill, ABW-Wissenschaftsverlag, Berlin 2005, ISBN 3-936072-29-9 (2 Bände).
↑Douglas P. Zipes, Peter Libby, Robert O. Bonow, Eugene Braunwald (Hrsg.): Braunwald’s Heart Disease. A Textbook of Cardiovascular Medicine. 7. Auflage. Elsevier Saunders, Philadelphia 2005, ISBN 0-8089-2305-6 (+ 1 CD-ROM).
Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient weder der Selbstdiagnose noch wird dadurch eine Diagnose durch einen Arzt ersetzt. Bitte hierzu den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!