Nichteisenmetall

Als Nichteisenmetalle werden alle Metalle im Periodensystem außer Eisen bezeichnet. Meist wird dafür die Abkürzung „NE-Metall“ verwendet. Zu den bekanntesten Nichteisenmetallen zählen Kupfer, Aluminium, Zink, Nickel, Blei, Magnesium, Gold und Silber.

Weitere Einteilungen

Technisch verwendete NE-Metalle werden folgendermaßen unterteilt:

Eine weitere Einteilung erfolgt in Abhängigkeit der Verarbeitung als

Reinmetalle werden mit ihrem chemischen Symbol und ihrer Reinheit in Prozent gekennzeichnet. Bei Edelmetallen, die zu Schmuck oder Münzen verarbeitet werden, gibt es zudem eine historisch begründete Kennzeichnung in Karat oder Feingehalt.

Nichteisen-Legierungen

Nichteisen-Legierungen werden alle Legierungen genannt, die weniger als 50 % Eisen enthalten.

Für NE-Legierungen war die Kennzeichnung in Deutschland in der im Mai 2000 zurückgezogenen DIN-Norm DIN 1700 geregelt. Diese Norm ist in die ISO 1190-1 übergegangen. Angegeben wurden die chemischen Symbole des Basismetalls und des Haupt-Legierungselements, dem sein Legierungsgehalt in Masse-Prozent folgt (ab einem Gehalt von über 1 %).

Die Legierung AlMn1 ist demzufolge eine Aluminium-Legierung mit 1 % Mangan; die Legierung CuNi25Zn15 ist eine Kupferlegierung mit 25 % Nickel und 15 % Zink.

Anwendungen

Nichteisenmetalle finden in vielen Bereichen der Technik und des Alltags Anwendung:

Literatur

Einzelnachweise

  1. 1 2 Die NE-Metalle. WirtschaftsVereinigung Metalle. e. V., abgerufen am 27. August 2020.
  2. ↑ Metallene Werkstoffe in der Trinkwasserinstallation. Abgerufen am 27. August 2020.
  3. ↑ 10 Fakten - Bauen mit Kupfer und Zink. Abgerufen am 27. August 2020.
  4. ↑ Dachentwässerung. Abgerufen am 27. August 2020.