Nadia Budde

Nadia Budde auf dem Comic-Salon Erlangen, 2026

Nadia Budde (* 1967 in Ost-Berlin) ist eine deutsche Grafikerin, Kinderbuchillustratorin, -autorin, -übersetzerin und Dozentin.

Biographie

Aufgewachsen in Ost-Berlin absolvierte Budde zunächst 1984–1986 eine Lehre als Gebrauchswerberin, um anschließend 1990–1992 an einer Abendschule berufsbegleitend ihr Abitur nachzuholen. Von 1993 bis 2000 studierte sie an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee – mit einem Auslandssemester als Austauschstudentin am Londoner Royal College of Art im Jahr 1997 – das Fach Kommunikationsdesign, um schließlich 2001 als Grafikdesignerin zu diplomieren. Schon während des Studiums als freie Illustratorin und Autorin tätig, veröffentlichte sie bereits 1999 ihr erstes, schon kurz darauf mehrfach ausgezeichnetes und in mehrere Sprachen übersetztes Buch Eins Zwei Drei Tier, dem in kurzer Folge weitere ähnlich erfolgreiche Titel folgten. Ab 2005 übernahm sie außerdem diverse Lehraufträge im In- und Ausland, unter anderem an der Bauhaus-Universität Weimar sowie 2008 eine Gastprofessur an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Fachbereich Illustration. In den Jahren 2012 bis 2015 folgten mehrere längere Arbeits- und Studienaufenthalte in Kirgisistan, Indien und Italien. 2013 bis 2020 war Budde Jurymitglied des Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreises.

Nadia Budde lebt mit ihrer Familie in Berlin.

Bibliographie

Publikationen als Textautorin und Illustratorin

Mitwirkungen als Illustratorin

Übersetzungen

Sonstiges

Auszeichnungen / Nominierungen

Einzelnachweise

  1. ↑ Anette Selg: Kolorierte Kinderwelt, deutschlandfunkkultur.de, 3. Juli 2012
  2. ↑ Claudia Rouvel: Nadia Budde Unheimliche Begegnungen auf Quittenquart, in: Der Rote Elefant. Kinder- und Jugendbuchempfehlungen 29, 2011
  3. ↑ Nadia Budde: Großstadttiere, jacobystuart.de
  4. ↑ „Geister spiegeln unsere Macken wider“, deutschlandfunkkultur.de, 11. Februar 2020
  5. ↑ Petra Gute: Nadia Budde - Berlin aus Hundesicht, rbbKultur - Das Magazin, 15. Oktober 2022
  6. ↑ Große Siebdruck-Aktion: Nadia Budde „Die Kiezköpfe“, zuletzt abgerufen am 12. Oktober 2023.
  7. ↑ JAHRESKALENDER 2026 KÖNIG, FROSCH & HANS IM GLÜCK; Edition Peix, Zwickau, zuletzt abgerufen am 12. September 2025.
  8. ↑ Eine Woche drin. Ein Comic von Nadia Budde zum Ausnahmezustand für Kinder, Erzieher*innen, Lehrer*innen und Familien, zuletzt abgerufen am 24. Oktober 2023.
  9. ↑ Trauriger Tiger Toastet Tomaten - Eine Zungenbrecher-App für Kinder von Jens Leske, Stiftung Digitale Spielekultur 2021, zuletzt abgerufen am 21. Oktober 2024.
  10. ↑ Butterbrote Besseresser Oper; Münchner Volkstheater, zuletzt abgerufen am 4. Mai 2023.
  11. ↑ Erlangener Comicsalon 2010: Die Entscheidungen zu den Max & Moritz-Preisvergaben
  12. ↑ Les Pépites 2012 du salon du livre jeunesse à Montreuil; actualitte.com, 23. November 2012, zuletzt abgerufen am 9. Oktober 2023.
  13. ↑ Nadia Budde erhält den LeseLenz-Preis 2021, zuletzt abgerufen am 8. Oktober 2023.
  14. ↑ Nadia Budde erhält den Uwe Lüders Preis für Illustrationskunst im Kinder- und Jugendbuch 2025, buchmarkt.de, zuletzt abgerufen am 22. März 2025.
Personendaten
NAME Budde, Nadia
KURZBESCHREIBUNG deutsche Grafikerin, Kinderbuchillustratorin, -autorin und -übersetzerin
GEBURTSDATUM 1967
GEBURTSORT Berlin