Nasentropfen

Nasentropfen sind eine Darreichungsform für flüssige Zubereitungen zur Anwendung in der Nase. Die Flüssigkeit wird mittels einer Saugpipette, Einzeldosispipette oder einer Dosierpumpe in die Nase eingebracht.

Nasentropfen kommen in der lokalen Therapie des Erkältungsschnupfens sowie in der Regenerationsbehandlung und Pflege der Nasenschleimhaut zur Anwendung. Manche Präparate sind speziell für Babys und Kleinkinder vorgesehen, da Nasensprays für diese Altersgruppe nicht geeignet sind.

Abschwellende Nasentropfen

Zur Abschwellung der Nasenschleimhaut werden Sympathomimetika angewendet, welche eine vasokonstriktorische Wirkung haben. Sie sind für die kurzfristige Therapie (nicht länger als sieben Tage, nicht häufiger als dreimal am Tag) geeignet. Wenn dieser Zeitraum überschritten wird, kann es zu einem Rebound-Effekt kommen. Dieser Effekt kann zum chronischen Gebrauch von Nasentropfen führen; Unterversorgung der Nasenschleimhaut sowie ihre Schädigung sind die Folge (Arzneimittel-Rhinitis). Nasentropfen sind dem Patientenalter entsprechend jeweils in verschiedenen Dosierungen erhältlich. Die in Deutschland gängigsten Wirkstoffe sind Xylometazolin und Oxymetazolin. Manche Präparate enthalten Konservierungsstoffe.

Regenerierende und pflegende Nasentropfen

Verschiedene Stoffe und Zubereitungen kommen für die Regeneration und Pflege der Nasenschleimhaut zur Anwendung.

Einzelnachweise

  1. 1 2 Ernst Mutschler: Mutschler Arzneimittelwirkungen : Lehrbuch der Pharmakologie und Toxikologie, Deutscher Apotheker Verlag Stuttgart, 2008, ISBN 978-3-8047-1952-1.
  2. 1 2 Gebler/Kindl: Pharmazie für die Praxis Deutscher Apotheker Verlag Stuttgart, 2013, ISBN 978-3-7692-4790-9.
  3. ↑ Herstellerinformation auf hysan.de, (abgerufen am 27. Oktober 2013).
  4. ↑ Herstellerinformation auf emser.de, (abgerufen am 27. Oktober 2013).