Nathan Ehrenfeld

Grabmal auf dem Neuen Jüdischen Friedhof, Prag, gestaltet vom Bildhauer Paul Albert Kopetzky

Nathan Ehrenfeld (geboren 18. Mai 1843 in Csúz, Kaisertum Österreich; gestorben 17. Februar 1912 in Prag, Österreich-Ungarn) war ein österreich-ungarischer Rabbiner.

Leben

Nathan Ehrenfeld studierte am Rabbinerseminar in Pozsony. In Eisenstadt und in Berlin war er Schüler von Esriel Hildesheimer (1820–1899). Ehrenfeld war Student an der Universität Wien und wurde an der Universität Kiel mit einer Dissertation über Josef Albo promoviert.

Ehrenfeld wurde Rabbiner in Brandenburg an der Havel (1872–1876), in Prenzlau und ab 1878 in Gnesen.

1890 wurde er als Nachfolger von Markus Hirsch (1833–1909) Oberrabbiner in Prag. Nach seinem Tod übernahm einer seiner Schwiegersöhne, Heinrich Brody (1868–1942), der auch die Trauerrede hielt und publizierte, das Amt. Ehrenfeld hatte fünf Kinder.

Schriften (Auswahl)

Übernommen aus Iveta Cermanová: EHRENFELD Nathan 18.5.1843-17.2.1912, bei Československý biografický slovník

Literatur

Commons: Nathan Ehrenfeld – Sammlung von Bildern
Personendaten
NAME Ehrenfeld, Nathan
KURZBESCHREIBUNG österreich-ungarischer Rabbiner
GEBURTSDATUM 18. Mai 1843
GEBURTSORT Csúz, Kaisertum Österreich
STERBEDATUM 17. Februar 1912
STERBEORT Prag, Österreich-Ungarn