| Natunusa natunaensis | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Natunusa | ||||||||||||
| Ng & Guinot, 2026 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Natunusa natunaensis | ||||||||||||
| (Bott, 1970) |
Natunusa natunaensis (Synonym Balssiathelphusa natunaensis) ist eine Art der Krabben in der Familie Gecarcinucidae und einziger Vertreter der Gattung Natunusa. Die Süßwasserkrabbe kommt nur auf den Natuna-Inseln im Südchinesischen Meer vor.
Der Carapax ist rechteckig, breiter als lang und flach. Die epigastrischen Kämme sind niedrig, die postorbitalen Kämme sind niedrig und runzelig. Die Stirn ist zweilappig, das Stirndreieck deutlich und mit einem geraden rückenseitigen Kamm versehen. Das äußere Augeneck ist deutlich, sein Außenrand ist etwa drei- bis viermal so lang wie der innere. Der Epibranchialzahn ist klein, niedrig und vom vorderen Seitenrand durch eine Kerbe getrennt. Die hinteren Seitenränder konvergieren leicht nach hinten. Das Epistom ist relativ kurz, sein Hinterrand trägt einen breiten dreieckigen Lappen, der von den gewellten Seitenrändern durch eine Spalte getrennt ist. Der Exopodit des dritten Maxillipeden trägt eine gut entwickelte Geißel, die so lang wie der Merus breit ist.
Die Schreitbeine sind relativ kurz. Das thorakale Sternum ist überwiegend glatt und relativ breit. Das Länge-Breiten-Verhältnis der vorderen Sterniten beträgt 0,4. Die Medianlinie auf dem fünften Sterniten ist seicht und reicht bis zum Höcker zur Arretierung des Pleons, der auf dem fünften Sterniten liegt. Die Innenkanten der Naht S4/5 biegen sich, bis sie die Naht S5/S6 erreichen. Die Sternopleonalhöhle reicht bis zu einer gedachten Linie zwischen den Ursprüngen der Coxae der Scherenbeine. Das Pleon ist bei Männchen T-förmig. Der sechste Somit ist verlängert. Der letzte Sternit bleibt bei eingeklapptem Pleon als breite Platte sichtbar. Das erste Gonopodium ist schlank. Sein vorletztes Glied hat eine breite Basis und verjüngt sich dann allmählich in Richtung Endglied und hat konkave Seitenränder. Das Endglied ist kaum abgesetzt und erscheint verdreht. Es hat nur 8 % der Länge des vorletzten Glieds, ist deutlich aufwärts gebogen und trägt an der scharfen Spitze zahlreiche lange Borsten. Das zweite Gonopodium ist kürzer als das erste, sein Endglied ist kurz und hat nur 8 % der Länge des Grundglieds. Die beiden Vulvae sind groß, oval und innenseitig auf dem fünften Sterniten positioniert. Sie können einen dünnen Vulvadeckel aufweisen.
Der Carapax des männlichen Holotyps ist 23 mm breit und 20 mm lang. Er ist wie die Schere dunkel purpurbraun gefärbt, während Propodus und Dactylus der Schreitbeine bei Männchen cremefarben sind, bei Weibchen nur die Dactyli.