| Nectandra | ||||||||||||
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Nectandra angustifolia in Argentinien | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Nectandra | ||||||||||||
| Rol. ex Rottb. |
Nectandra ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Lorbeergewächse (Lauraceae). Die etwa 117 Arten sind in der Neotropis weitverbreitet.









Nectandra-Arten sind immergrüne Sträucher oder Bäume. Die dunkel rötlich-braune, braune oder graue Borke besitzt kleine, warzenähnliche Lentizellen.
Die meist wechselständig, selten fast gegenständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind meist in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die einfachen, pergamentartigen oder ledrigen Blattspreiten sind fiedernervig. Die Blattflächen sind unterschiedlich behaart. Es sind keine Domatien vorhanden.
In seiten- und/oder fast endständigen, meist rispigen Blütenständen sind meist viele Blüten zusammengefasst. Es sind Blütenstiele vorhanden.
Die zwittrigen Blüten sind dreizählig mit doppelter Blütenhülle. Die Blütenhüllblätter beider Kreise sind gleich oder die des äußeren Kreises sind größer. Die Blütenhüllblätter können verwachsen sein. Die fleischigen Blütenhüllblätter sind während der Anthese zurückgebogen oder ausgebreitet und fallen danach meist ab. Grundsätzlich sind drei Kreise mit je drei Staubblättern vorhanden. Die Staubblätter der beiden äußeren Kreise sind fleischig, papillös und oft kronblattartig. die des inneren Kreises sind quadratisch oder zu kleinen, Staminodien reduziert oder können sogar fehlen. Die Staubbeutel sind sitzend oder es sind Staubfäden vorhanden. Der meist kahle Fruchtknoten ist ei- oder fast kugelförmig, selten ellipsoid. Der meist kurze Griffel endet einer auffälligen, fast kopfigen oder scheibenförmigen, selten dreieckigen oder dreieckig-schildförmigen Narbe.
Der vergrößerte Fruchtstiel geht in einen mehr oder weniger hohen Fruchtbecher über, der einen glatten Rand besitzt oder manchmal durch Reste der Blütenhüllblätter gelappt ist. Auf dem Fruchtbecher sitzt die Steinfrucht. Die meist ellipsoiden oder fast kugeligen, manchmal länglichen oder verkehrt-eiförmigen Steinfrüchte sind bei Reife blau bis schwarz.
Die Gattung Nectandra wurde 1776 durch Christen Friis Rottbøll in Descriptionis Rariorum Plantarum, Seite 11 aufgestellt. Rottbøll übernahm den Namen von Daniel Rolander. Typusart ist Nectandra sanguinea Rol. ex Rottb.. Der Name Nectandra Rol. ex Rottb. nom. cons. wurde nach den Regeln der ICBN konserviert (Vienna ICBN Art. 14.10 & App. III) gegenüber dem früher veröffentlichten Homonym (Vienna ICBN Art. 53) Nectandra P.J.Bergius nom. rej.; ein Name, der von Peter Jonas Bergius in Descriptiones Plantarum ex Capite Bonae Spei, …, 1767, Seite 131 veröffentlicht wurde. Der Gattungsname Nectandra leitet sich aus dem lateinischen Wort nectar vom griechischen nektar für „Nektar“ und vom griechischen Wort andro für „männlich“ ab.
Die etwa 175 Nectandra-Arten sind in der Neotropis weitverbreitet. In Südamerika kommen etwa 125 Arten vor, von Florida über Mexiko bis Zentralamerika gibt es etwa 34 Arten und auf den Karibischen Inseln sind etwa 15 Arten beheimatet. In Panama gibt es etwa 18 Arten. Etwa 30 Arten kommen in Ecuador vor. In Florida ist nur eine Art (Nectandra coriacea) heimisch.
Es gibt bei Rohwer 1993 etwa 114 bis Rohwer 2012 etwa 117 oder Flora of Panama 2012 etwa 175 Arten in der Gattung Nectandra (Auswahl):
Einige Arten liefern gutes Holz für örtliche Tischlereien und als Bauholz.