
Neithard Bethke (* 2. April 1942 in Wöhrden) ist ein deutscher Kirchenmusiker.
Bethke wuchs in einem evangelischen Pfarrhaus auf. Er wurde als achtes von zehn Kindern einer Pastorenfamilie geboren. Seine Mutter war Professorin für Klavier. Im Alter von 13 versah Bethke seine erste Organistenstelle. Er studierte Kirchenmusik, Komposition und Dirigieren in Lübeck, Freiburg im Breisgau, Paris, Madrid und Hamburg. 1969 erhielt er die Berufung zum Kirchenmusiker am Ratzeburger Dom. Im Jahr 1972 wurde ihm der Titel des Kirchenmusikdirektors verliehen. Er ergänzte seine Ausbildung durch ein Studium der Musikwissenschaft, Theologie und Geschichte. 1988 promovierte er mit einer Arbeit über Kurt Thomas zum Dr. phil. 1999 wurde er „in Anerkennung und in Würdigung seiner herausragenden Verdienste um die Kirchenmusik und seiner kompositorischen Tätigkeit sowie seiner Leistungen um die ‚Ratzeburger Dommusiken‘ und den kulturellen Austausch mit Osteuropa“ mit der Ehrenprofessur des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet. Zusätzlich zu seiner musikalischen Tätigkeit war Bethke von 1993 bis 2004 Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr in Ratzeburg. Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande.
Bethke konzertierte weltweit als Dirigent, Organist und Klavierbegleiter. Sein Repertoire reicht von geistlichen Oratorien über sinfonische Musik bis hin zu Opern.
Zum 30. April 2007 wurde er als Kirchenmusiker in Ratzeburg in den Ruhestand verabschiedet. Es folgten weitere Tätigkeiten als Dirigent des Akademischen Hochschulchors der Hochschule Zittau/Görlitz und des Deutschen Bachorchesters.
Die Hausorgel von Neithard Bethke wurde 1977 von der Firma Klaus Becker erbaut. Das Instrument hat Schleifladen, die Spiel- und die Registertraktur sind mechanisch.
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| Personendaten | |
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| NAME | Bethke, Neithard |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Kirchenmusiker |
| GEBURTSDATUM | 2. April 1942 |
| GEBURTSORT | Wöhrden |