Neorama (griech.) bezeichnet eine Variante des Panoramas, bei welcher man von der Mitte eines Raumes aus ein Rundgemälde sieht, das das Innere eines Gebäudes, meist Kirchen, Paläste oder Grabstätten, darstellt. Ein Neorama kann von Figuren belebt und wechselnd illuminiert werden.
Der Franzose Jean-Pierre Alaux erfand diese Vorrichtung und stellte 1827 in Paris die ersten Neoramen, das Innere der Peterskirche in Rom und die Westminster Abbey in London, in einem eigens dazu errichteten Gebäude aus. Diese von Alaux umgesetzten Neoramen waren kleiner als die zu der Zeit verbreiteten Panoramen und waren nicht besonders erfolgreich. In den Jahren darauf wurde der Begriff "Neorama" auch synonym für "Kosmorama" verwendet.
Weitere Panoramen sind Diorama, Georama, Myriorama, Kosmorama, Pleorama und Cyklorama.