| Neuweltpass | |||
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| Himmelsrichtung | Nord | Süd | |
| Passhöhe | 886 m n.p.m. | ||
| Niederschlesien (Polen) | Královéhradecký kraj (Tschechien) | ||
| Wasserscheide | Zacken → Bober → Oder → Stettiner Haff | Iser → Elbe → Nordsee | |
| Ausbau | Straße | ||
| Gebirge | Riesengebirge | ||
| Karte | |||
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| Koordinaten | 50° 49′ 2″ N, 15° 26′ 0″ O | ||
Der Neuweltpass (polnisch Przełęcz Szklarska auch Przełęcz Nowoświęcka, tschechisch Novosvětský průsmyk) ist ein Gebirgspass im Riesengebirge auf der Grenze zwischen Polen und Tschechien.
Der Pass am Bergsattel zwischen dem Riesengebirge und dem Isergebirge.
Der Gebirgspass stellt eine Wasserscheide zwischen den Flusssystemen Elbe und Oder dar.
Namensgebend ist der Ortsteil Neue Welt von Harrachov.
Über den Pass führt die Europastraße 65 von Malmö nach Chania sowie die Bahnstrecke Jelenia Góra–Kořenov. Am Pass treffen mehrere Wanderwege aufeinander, so zum Beispiel der Sudeten-Hauptwanderweg. Nordöstlich des Passes liegt der Ortsteil Jakuszyce von Szklarska Poręba.
2009 wurde der Bahnverkehr über den Pass wieder eingerichtet, zunächst fuhr ein Triebwagen der Baureihe 810 des Eisenbahnmuseum Kořenov zwischen den Bahnhöfen Kořenov und Szklarska Poręba. Inzwischen verkehrt eine Regionalbahn der České dráhy mehrmals täglich zwischen Liberec und Szklarska Poręba. Im Rahmen des Projektes zur Regiotram Nisa war ursprünglich ein Ausbau der Strecke für Tramtrainzüge nach dem Karlsruher Modell bis Jelenia Góra, sowie am Teufelsberg (Čertova hora) durch den Ort Harrachov nach Špindlerův Mlýn geplant.

Der neue entstandene Bahnhaltepunkt Polana Jakuszycka in der Ortschaft Jakuszyce am Pass ist mit 886 Metern gegenwärtig Polens höchstgelegener Bahnhof.

