Die Gemarkung Neuwildflecken liegt vollständig im Gemeindegebiet des Marktes Wildflecken. Sie hat eine Fläche von 55,903km² und ist in 458 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 122059,77m² haben.
Gemeinde
Die Gemeinde Neuwildflecken wurde am 1. April 1951 neu gebildet aus dem Heeresgutsbezirk Wildflecken. Ihre acht Gemeindeteile bei der Gemeindebildung waren die Dörfer Reußendorf und Werberg, die Siedlungen Am Kreuzberg, Arnsberg und Neuwildflecken, die EinödenEbertshof und Haus Franken und die Wallfahrtskapelle Maria Ehrenberg. Die Gemeindefläche umfasste 5812,66 Hektar. Bei der Volkszählung 1952 hatte die Gemeinde 2064 Einwohner.
Im Jahr 1961 war die Gemarkung 5857,17 Hektar groß. Bewohnt waren 1961 das Pfarrdorf Neuwildflecken, das Kirchdorf Werberg und die Siedlung Oberwildflecken mit insgesamt 1827 Einwohnern. Die Orte Arnsberg, Ebertshof, Haus Franken, Reußendorf und Schmelzhof waren bereits in den Truppenübungsplatz Wildflecken einbezogen und abgesiedelt. Am 1. Juli 1970 wurde die Gemeinde nach Wildflecken eingemeindet.
Der Ort Neuwildflecken wurde bei der Volkszählung 1950 als Siedlung eingestuft, hatte damals 37 Wohngebäude und 714 Einwohner. Bei der Volkszählung 1961 war der Ort inzwischen der Sitz der evangelischen Pfarrei Wildflecken und hatte 1141 Einwohner in 93 Wohngebäuden. Bei der Volkszählung 1970 hatte das Pfarrdorf 1104 Einwohner. Zwischen 1970 und 1978 wurde Neuwildflecken als Gemeindeteil aufgehoben.
↑Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis.In:ldbv.bayern.de.Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung,17.April 2025,abgerufen am 16.Dezember 2025.
↑Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 380 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1978, S. 171 (Digitalisat)