| Ngan mayla | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Ngan | ||||||||||||
| Guinot & Rodríguez Moreno, 2024 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Ngan mayla | ||||||||||||
| Guinot & Rodríguez Moreno, 2024 |
Ngan mayla ist eine Art der Krabben-Familie Potamidae und einziger Vertreter der Gattung Ngan. Die Süßwasserkrabbe kommt auf Borneo in der Höhle Lubang Gedung bei Panaan in der indonesischen Provinz Kalimantan Timur vor. Die Gattung ist nach der Karzinologin Ngan Kee Ng benannt, der Artname nach Mayla Soubzmaigne, der jungen Tochter des Fotografen Sébastien Soubzmaigne, welcher alle Bilder der Krabben aufnahm.
Der Carapax ist vorn am breitesten und verjüngt sich nach hinten. Die kurzen epigastrischen und postorbitalen Kämme bestehen jeweils aus einer Körnerreihe. Der vordere Seitenrand ist lang und fein gekörnt, aber ohne Zähne. Diese fein gesägte, kielartige Struktur reicht vorn bis an den oberen Augenhöhlenrand und kreuzt hinten auf die Rückenseite. Die Stirn ist flach, zur Mitte leicht eingedellt, trägt mittig ein kleines Stirndreieck und ist etwas nach unten gebogen. Der hintere Seitenrand ist länger als der vordere und trägt quer gebogene Körnerreihen. Die Halsfurchen sind im mittleren Bereich nicht erkennbar. Die Augenhöhlen sind groß und ihr Rand vollständig. Die Augen sind klein, haben nur wenig blass-braunes Pigment und nehmen weniger als die halbe Augenhöhle ein. Die Antennen sind stark reduziert. Die Palpe der Mandibel ist dreigliedrig und ihr letztes Glied einfach gebaut. Der Hinterrand des Epistoms ist mit einer mittigen, dreieckigen Spitze bewehrt, der Vorderrand ist gerade und die Seitenränder sind konkav. Die dritten Maxillipeden füllen den Großteil der Mundhöhle aus, ihr Exopodit trägt keine Geißel. Die Ausströmöffnungen der Kiemenkammer sind groß, rund und reichen bis an den Seitenrand des Mundfeldes.
Die Scherenbeine sind auffallend stachlig, sie tragen zahlreiche spitze Zähne und Dornen. Alle Glieder sind mit kurzen Borsten oder dornartigen Dornen besetzt, die manchmal in Zweier- oder Dreiergruppen angeordnet sind. Die Scherenfinger schließen sich über die gesamte Länge und enden in scharfen, gebogenen Spitzen mit kurzen Dornen und einfachen Borsten. Die Schreitbeine sind sehr dünn und tragen kurze Zähne oder einfache Borsten, ihre Finger sind auf beiden Seiten mit zahlreichen längeren Borsten besetzt. Die beiden Vulvae liegen auf dem sechsten thorakalen Sterniten an der Grenze zum fünften, sie haben eine breite sternale Abdeckung und nehmen zwei Drittel der Breite des sechsten Sterniten ein.
Der weibliche Holotyp ist 12,2 mm lang und 15,3 mm breit. Alle Körperteile sind blass gefärbt.