| Niahusa | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Niahusa | ||||||||||||
| Ng, 2025 |
Niahusa ist eine Gattung der Krabben innerhalb der Familie Gecarcinucidae mit zwei Arten. Die Typusart Niahusa chapmani wurde bislang nur in den Niah-Höhlen im Norden des malaiischen Bundesstaats Sarawak nachgewiesen. Die zweite Art ist kein Höhlenbewohner und wurde beim Dorf Tumbang Topus im Distrikt Sumber Barito in der indonesischen Provinz Zentralkalimantan gefunden.
Der Carapax ist queroval oder rechteckig, breiter als lang und hoch. Die Rückenseite ist fein genarbt bis glatt, besonders die Kiemenregion ist aufgetrieben. Die Seiten sind mit kräftigen kurzen Streifen versehen. Die epigastrischen Kämme sind niedrig und runzelig. Postorbitalkämme sind nicht zu erkennen, aber das Gebiet ist leicht erhaben. Der Stirnrand ist schwach zweilappig, ein Stirndreieck fehlt. Das äußere Augeneck ist sehr breit, der Außenrand viermal länger als der innere. Der Epibranchialzahn ist niedrig, lappenartig und vom vorderen Seitenrand nicht abgesetzt. Der untere Augenhöhlenrand ist mit einem niedrigen Zahn bewehrt. Der Hinterrand des Epistoms trägt einen deutlichen, dreieckigen mittigen Lappen, der von den gewellten Seitenrändern durch einen tiefen Riss getrennt ist. Das Ischium des dritten Maxillipeden ist rechteckig und weist eine deutliche mittige schräge Rinne auf. Der Exopodit erreicht die Mitte des Merus, seine Geißel ist etwas länger als die Merusbreite.
Die Außenflächen der Scherenbeine sind punktiert und rau. Die Finger der größeren Schere sind leicht gebogen und lassen bei Schluss keine deutliche Lücke offen. Das thorakale Sternum ist bei Männchen relativ breit, erster und zweiter Sternit sind durch eine Naht getrennt. Der zweite bis vierte Sternit sind verschmolzen und die Grenzen sind nur durch sehr seichte Rinnen erkennbar. Der achte Sternit hat eine mittige Rinne, der sechste eine tiefe Längsrinne oder eine tiefe dreieckige Lücke. Die Sternopleonalhöhle der Männchen ist tief und reicht bis zu einer gedachten Linie zwischen den körpernahen Abschnitten der Coxae der Scherenbeine. Sie engt den dritten Sterniten nicht ein. Der Höcker zur Arretierung des Pleons liegt bei Männchen im proximalen Drittel des fünften Sterniten. Das Pleon ist bei Männchen breit T-förmig, das Telson dreieckig mit leicht gewellten Seitenrändern. Der sechste Somit ist etwa quadratisch.
Das vorletzte Glied des ersten Gonopodiumn ist am Ende relativ schlank, während der Ursprung weit ist. Sein Außenrand ist konkav. Das konische Endglied ist deutlich abgesetzt und hat 26 bis 35 % der Länge des vorletzten Glieds. Es verjüngt sich zu einer Spitze und ist gerade bis leicht aufwärts gebogen. Die Seitenflächen tragen lange und kurze Borsten. Das zweite Gonopodium ist länger als das erste. Sein Endglied ist mit einem Drittel der Länge des Basalglieds lang. Die Vulvae sind groß, oval und haben einen dünnen Deckel, aber keine sternale Abdeckung.ref name="Ng" />
Zur Gattung gehören folgende Arten: