| Film | |
| Titel | Nichtsnutze |
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| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Länge | 98 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Produktionsunternehmen | DOMAR Film GmbH |
| Stab | |
| Regie | Sedat Aslan |
| Drehbuch | Sedat Aslan |
| Produktion | Martin Schwimmer, Dominik Utz |
| Musik | Tai Jason |
| Kamera | Mateusz Smolka |
| Schnitt | Amparo Mejías Auñón, David Fabra Aguilar, Sedat Aslan |
| Besetzung | |
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Nichtsnutze ist eine deutsche Filmkomödie von Sedat Aslan aus dem Jahr 2026. Der Spielfilm feierte seine Premiere beim 22. Festival des deutschen Films in Ludwigshafen und startet im April 2027 in den deutschen Kinos. Der Film behandelt Themen wie Freundschaft und postmigrantische Identität und nimmt zugleich Bezug auf die Heidelberger Hip-Hop-Kultur.
Emre, ein liebenswerter Slacker Ende zwanzig, erhält überraschend ein Jobangebot in Istanbul. Innerhalb von 48 Stunden muss er entscheiden, ob er Familie, Freunde und die Frau seines Lebens für einen Neuanfang verlässt oder in Heidelberg bleibt. Während eines turbulenten Wochenendes gerät sein Leben zunehmend außer Kontrolle und er wird gezwungen, sich mit seiner Zukunft auseinanderzusetzen.
Nichtsnutze ist das Langfilmdebüt des Regisseurs und Drehbuchautors Sedat Aslan. Produziert wurde der Film von der DOMAR Film GmbH in Koproduktion mit dem Südwestrundfunk. Die Produktion wurde von der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, dem FilmFernsehFonds Bayern sowie dem Deutschen Filmförderfonds (DFFF) gefördert.
Die Dreharbeiten fanden zwischen Mai und Juni 2025 an 24 Drehtagen in Heidelberg, Mannheim und Umgebung statt. Der Verleih in Deutschland erfolgt durch Camino Filmverleih. Im Film sowie auf dem Soundtrack sind unter anderem Toni-L, Torch, Cora E und die Stieber Twins vertreten. Der baden-württembergische Finanzminister Danyal Bayaz hat eine Gastrolle.
Peter Osteried bewertete den Film auf programmkino.de sehr positiv. Er hob insbesondere die authentische Erzählweise, das überzeugende Schauspielensemble sowie die im deutschen Kino selten gezeigte Perspektive junger Männer mit Migrationsgeschichte hervor. Axel Timo Purr würdigte den Film bei artechock als „wilden, klugen und erstaunlich erwachsenen Film für junge Menschen“. Er lobte die funktionierende Dramaturgie, das hohe Erzähltempo und den selbstverständlichen Umgang mit Diversität und sozialen Klassen. Zwar seien einzelne Passagen überzeichnet, insgesamt gewinne der Film jedoch zunehmend an Präzision und vermittle ein im deutschen Kino seltenes Gegenwartsgefühl.