Nico Fried

Nicolaus Florian „Nico“ Fried (* 1966 in Ulm) ist ein deutscher Journalist.

Werdegang

Nico Fried wuchs als Sohn des Publizisten und Verlegers Kurt Fried (1906–1981) und der Buchhändlerin Inge Fried, geb. Ruthardt (* 1930) in Ulm auf. Er studierte Politikwissenschaft, Staatsrecht und Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Hochschule für Politik München und der Universität Hamburg. Außerdem besuchte er die Deutsche Journalistenschule in München. Während des Studiums war er als freier Journalist für verschiedene Medien tätig. 1993 wurde ihm der Theodor-Wolff-Preis verliehen. Von 1996 bis 2000 war er Redakteur bei der Berliner Zeitung.

Im Jahr 2000 wechselte Fried in das Parlamentsbüro der Süddeutschen Zeitung in Berlin. Dieses leitete er von 2007 bis 2022. Für die Reportage Die da – Wer den Bundestag und seine Abgeordneten kennen lernen will, sollte sich die Haushaltswoche ansehen, die Fried gemeinsam mit Boris Herrmann verfasste, wurde ihm 2021 der Medienpreis des Deutschen Bundestages verliehen.

Seit 2022 ist Fried Chefkorrespondent des Stern.

Seine beiden älteren Geschwister sind die Moderatorin und Schriftstellerin Amelie Fried (* 1958) und der Musical-Regisseur Rainer Fried (* 1963).

Einzelnachweise

  1. 1 2 Fried Kurt Max. In: leo-bw.de. Abgerufen am 7. August 2026.
  2. ↑ Nico Fried. In: meute16.sched.com. Abgerufen am 7. August 2026.
  3. ↑ Nico Fried. In: stern.de. 13. Mai 2025, abgerufen am 7. August 2026.
  4. ↑ Volker Müller: Schäuble verleiht Medienpreis Parlament an Nico Fried und Boris Herrmann. In: bundestag.de. 19. März 2021, abgerufen am 7. August 2026.
  5. ↑ Marvin Neukirch: Fried wird Politikchef des „Stern“. In: politik-kommunikation.de. 23. Mai 2022, abgerufen am 7. August 2026.
  6. ↑ Rente, Wehrdienst, Schulden: Wo bleibt die Generationengerechtigkeit? In: www1.wdr.de. 14. November 2025, abgerufen am 7. August 2026.