Seit 2017 lehrt sie bei der Online-Akademie der BücherFrauen; 2021 an der Universität Basel, 2021/22 als DÜF-Gastdozentin in Mannheim sowie 2022/23 und 2023/24 im FLÜ-Programm der Universität Göttingen.
Ihr Romandebüt Die Tanten erschien im August 2022 bei Klett-Cotta. Im Februar 2026 folgte der zweite Roman Wo die Kaffeekirschen leuchten bei der Friedenauer Presse. Nicola Denis ist Mitglied des Verbands deutschsprachiger Übersetzer/innen (VdÜ) und der BücherFrauen. Seit 2024 gehört sie der „Commission extraduction“ des französischen „Centre national du livre“ an. Neben ihrer schriftstellerischen Arbeit gibt sie Radio- und Literaturinterviews und ist regelmäßig bei Literaturauftritten und -gesprächen vertreten.
Bibliographie
Belletristik (Übersetzungen, Auswahl)
Cédric Sapin-Defour: Sein Geruch nach dem Regen, Berlin: Suhrkamp 2025.
Jean-Noël Orengo: Der Architekt und sein Führer, Hamburg: Rowohlt 2025.
Sylvain Tesson: Mit den Feen. Eine Segelreise über die keltischen Meere, Hamburg: Rowohlt 2025.
Sacha Bourgeois-Gironde: Briefe an Mano. Orang-Utan im Berliner Zoo, Berlin: Matthes & Seitz Berlin 2025.
Benjamin Dittmann-Bieber, Christian Driesen (Hrsg.): Die Sürrealistische Revolution. Heft 6, Hamburg: Textem 2025.
Honoré de Balzac: Das unbekannte Meisterwerk, Mainz: Golden Luft 2025.
Ginette Kolinka: Rückkehr nach Birkenau. Wie ich überlebt habe, Berlin: Aufbau Verlag 2020.
Marina Zwetajewa: Mein weiblicher Bruder, in: Ausgewählte Werke „Lichtregen“ – Band 2, Essays und Erinnerungen. Hg. und mit einem Nachwort v. Ilma Rakusa, Berlin: Suhrkamp 2020, S. 709–726.
Olivier Guez: Koskas und die Wirren der Liebe, Berlin: Aufbau Verlag 2020.
Philippe Lançon: Der Fetzen, Stuttgart: Tropen (Klett-Cotta) 2019.
Éric Vuillard: 14. Juli, Berlin: Matthes & Seitz Berlin 2019.
Joachim Schnerf: Wir waren eine gute Erfindung, München: Kunstmann 2019.
Vincent Munier, Sylvain Tesson: Zwischen Fels und Eis. Auf den Spuren der letzten Schneeleoparden in Tibet, München: Knesebeck 2019.
Olivier Guez: Das Verschwinden des Josef Mengele, Berlin: Aufbau Verlag 2018.
Reli Alfandari Pardo: Leben, um zu überleben. Hg. v. Brigitte van Kann und mit einem Nachwort von Magdalena Saiger, Wuppertal: Arco Verlag 2018.
Warum ich als literarische Übersetzerin durch keine KI zu ersetzen bin, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 5. Januar 2025.
Der Mythos von der Erschießung aus Notwehr, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 2. Juli 2023.
Ein vierohriges Tiefenübersetzungsjournal. Zu Adèle Rosenfeld: Quallen haben keine Ohren, TOLEDO-Journal, 2023.
Ein Frauenporträt in der Restauratorinnenwerkstatt. Zur Neuübersetzung von Honoré de Balzacs Cousine Bett, TOLEDO-Talk, 2022.
La méthode Vuillard. Oder der Versuch einer mündigen Geschichtsschreibung, Merkur, Heft 845, 2019.
Éric Vuillards episches Theater. Gedanken zur Übersetzung von »Die Tagesordnung«, Romanische Studien, 2018.
Übersetzen im Ausland. Persönliche Betrachtungen samt einer Porträtskizze von Anne Weber, in: Sprache im technischen Zeitalter – Souveräne Brückenbauer. 60 Jahre Verband der Literaturübersetzer (VdÜ), 2014.
↑Nicola Denis:Tartuffe in Deutschland: Molières Komödie in Übersetzungen, in der Wissenschaft und auf der Bühne vom 17. bis zum 20. Jahrhundert (=Literatur - Kultur - Medien. Nr.2). Lit, Münster Hamburg 2002, ISBN 3-8258-6022-1.