Sportliche Laufbahn
2016 begann Nicole Yeargin ein Studium an der Kent State University in Ohio und wechselte nach zwei Jahren an die renommierte University of Southern California in Los Angeles. 2021 qualifizierte sie sich über 400 Meter für die Olympischen Sommerspiele in Tokio und wurde dort in der ersten Runde disqualifiziert. Zudem belegte sie mit der britischen 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:22,59 min den fünften Platz und wurde in der Mixed-Staffel in 3:12,07 min Sechste. Im Jahr darauf erreichte sie bei den Weltmeisterschaften in Eugene das Halbfinale über 400 Meter und schied dort mit 51,22 s aus. Zudem gewann sie mit der Staffel in 3:22,64 min im Finale gemeinsam mit Laviai Nielsen, Jessie Knight und Victoria Ohuruogu die Bronzemedaille hinter den Teams aus den Vereinigten Staaten und Jamaika. Anschließend schied sie bei den Commonwealth Games in Birmingham mit 52,24 s im Halbfinale über 400 Meter aus und gewann mit der schottischen Mannschaft in 3:30,15 min gemeinsam mit Zoey Clark, Beth Dobbin und Jill Cherry die Bronzemedaille hinter Kanada und Jamaika. Daraufhin schied sie bei den Europameisterschaften in München mit 52,09 s im Semifinale aus und gewann mit der Staffel in 3:21,74 min gemeinsam mit Victoria Ohuruogu, Ama Pipi und Jodie Williams die Bronzemedaille hinter den Teams aus den Niederlanden und Polen.
2023 gewann sie bei den Weltmeisterschaften in Budapest in 3:21,04 min gemeinsam mit Laviai Nielsen, Amber Anning und Ama Pipi die Bronzemedaille hinter den Teams aus den Niederlanden und Jamaika. Im Jahr darauf wurde sie bei den World Athletics Relays in Nassau auf den Bahamas in 3:12,99 min Erste im C-Lauf in der zweiten Qualifikationsrunde der Mixed-Staffel und sicherte damit dem britischen Team einen Startplatz bei den Olympischen Spielen in Paris. Im August verhalf sie dann dem Team bei den Spielen zum Finaleinzug und trug damit zum Gewinn der Bronzemedaille bei. Zudem gewann sie mit der Frauenstaffel in 3:19,72 min die Bronzemedaille hinter den Vereinigten Staaten und den Niederlanden und stellte damit einen neuen Landesrekord auf. Bei den World Athletics Relays 2025 in Guangzhou kam sie in der Frauenstaffel sowie in der Mixed-Staffel über 4-mal 400 Meter zum Einsatz und im September belegte sie bei den Weltmeisterschaften in Tokio mit der Mixed-Staffel in 3:10,84 min im Finale den fünften Platz. Zudem verpasste sie mit der Frauenstaffel mit 3:25,84 min den Finaleinzug. Im Jahr darauf wurde sie bei den World Athletics Relays in Gaborone in 3:22,77 min Vierte mit der Frauenstaffel über 4-mal 400 Meter. Im Juli belegte sie bei den Commonwealth Games in Glasgow in 51,27 s den fünften Platz über 400 Meter und gelangte mit der schottischen Mixed-Staffel mit 3:18,21 min auf Rang fünf. Anschließend gewann sie mit der britischen Frauenstaffel bei den Europameisterschaften in Birmingham in 3:21,68 min die Silbermedaille hinter dem niederländischen Team.