Das Gegenstück zum hochohmigen Ein- oder Ausgang ist der niederohmige Ein-/Ausgang, der eine vergleichsweise niedrige Impedanz aufweist.
Als Besonderheit besitzen Bausteine der Digitaltechnik manchmal Ausgänge, die niederohmig den Low-Pegel oder den High-Pegel abgeben können, aber auch in einen dritten, einen hochohmigen Zustand, versetzt werden können, in dem der Ausgang abgeschaltet ist. Diese Eigenschaft wird als tristate bezeichnet.
Beispiele:
Ein hochohmiger Eingang ist erwünscht
bei einem Spannungsmessgerät, da es dem Messobjekt möglichst wenig elektrischen Strom entziehen soll.
Ein hochohmiger Ausgang (in den hochohmigen Zustand geschalteter Ausgang) ist erforderlich, wenn dieser mit einem anderen Ausgang parallel geschaltet werden soll – nur einer von beiden darf jeweils niederohmig sein, ansonsten können zerstörerische Querströme entstehen.