Nikolaus Wilhelm Fasel (* 7. Dezember 1831 in Miltenberg; † 9. Januar 1915 ebenda) war ein deutscher Jurist und Landwirt sowie Mitglied der bayerischen Kammer der Abgeordneten.
Nikolaus Fasel absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaften an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, wo er Mitglied der Studentenverbindung Corps Bavaria Würzburg war, und an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Anschließend war er Rechtsreferendar beim Landgericht Miltenberg.
Bevor er aus dem Juristenleben „ausstieg“ und sich als Landwirt betätigte, hatte er eine feste Anstellung in einer Würzburger Anwaltskanzlei. Er schuf in Miltenberg nördlich des Mains die Einöde Maria Hilf, die aus einem Wohnhaus und einer Scheune mit Stall bestand. Nach und nach wurde dort gebaut, und so entstand der Stadtteil Miltenberg-Nord. Als Erinnerung wurde dort die Nikolaus-Fasel-Straße nach ihm benannt.
Fasel war als Mitglied der Deutschen Zentrumspartei politisch aktiv und erhielt 1893 ein Mandat für die Kammer der Abgeordneten, die neben der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns den Bayerischen Landtag bildete. Er wurde gewählt im Wahlkreis Miltenberg und blieb bis 1899 in dem Parlament.
| Personendaten | |
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| NAME | Fasel, Nikolaus |
| ALTERNATIVNAMEN | Fasel, Nikolaus Wilhelm (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Jurist, Mitglied des Bayerischen Landtags (Zentrum) |
| GEBURTSDATUM | 7. Dezember 1831 |
| GEBURTSORT | Miltenberg |
| STERBEDATUM | 9. Januar 1915 |
| STERBEORT | Miltenberg |