Nils Grosch (* 29. Juni 1966) ist ein deutscher Musikwissenschaftler. Seit 2011 hat er an der Paris Lodron Universität Salzburg den Lehrstuhl für Musikwissenschaften inne und leitet den Fachbereich Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft.
Nils Grosch studierte Musikwissenschaft, Geschichte und Germanistik sowohl in Bochum als auch in Freiburg im Breisgau, wo er über die Musik der Neuen Sachlichkeit promovierte. Von 1999 bis 2012 lehrte und forschte er am Deutschen Volksliedarchiv (seit 2014 Zentrum für Populäre Kultur und Musik), das er von 2008 bis 2010 stellvertretend leitete. 2010 habilitierte er sich an der Universität Basel über Lied, Medienwechsel und populäre Kultur im 16. Jahrhundert. Seit 2011 hat er eine Professur an der Paris Lodron Universität in Salzburg inne, wo er auch den Fachbereich Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft leitet. Seit 2012 hat er außerdem eine Gastprofessur an der musikwissenschaftlichen Fakultät der Nationalen Universität von Kolumbien in Bogotá.
Seine Forschungsschwerpunkte sind Musik und Migration, Musik und Medien sowie Populäres Musiktheater.
Grosch ist unter anderem Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der Kurt-Weill-Gesellschaft Dessau sowie Mitglied der Redaktionsleitung der Gluck-Gesamtausgabe.
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| NAME | Grosch, Nils |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Musikwissenschaftler |
| GEBURTSDATUM | 29. Juni 1966 |