Nils Westerboer (* 25. Januar 1978 in Gaildorf) ist ein deutscher Science-Fiction-Schriftsteller.
Nils Westerboer studierte Medienwissenschaft mit Schwerpunkt Film in Jena und arbeitete zwei Jahre als Naturfilm-Kameraassistent, vorwiegend für den NDR. Im Anschluss studierte er Germanistik und Evangelische Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 2012 arbeitet er als Lehrer an der neu gegründeten Gemeinschaftsschule Kaleidoskop in Jena, an deren pädagogischer Konzeption er ebenfalls beteiligt war.
2014 veröffentlichte Westerboer seinen Debütroman Kernschatten, der im Jahr darauf für den Deutschen Science Fiction Preis nominiert wurde. Sein zweiter Roman Athos 2643, der aus der Perspektive einer KI-Assistentin erzählt wird, wurde für den Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar, den Phantastik-Literaturpreis Seraph und den Kurd-Laßwitz-Preis nominiert und mit dem Deutschen Science-Fiction Preis 2023 ausgezeichnet.
Roman
Sachbuch
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Westerboer, Nils |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Science-Fiction-Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 25. Januar 1978 |
| GEBURTSORT | Gaildorf |