Nina Roza

Film
Titel Nina Roza
Produktionsland Kanada, Italien, Belgien, Bulgarien
Originalsprache Bulgarisch, Französisch
Erscheinungsjahr 2026
Länge 103 Minuten
Stab
Regie Geneviève Dulude-De Celles
Drehbuch Geneviève Dulude-De Celles
Produktion Fanny Drew, Sarah Mannering
Musik Joseph Marchand
Kamera Alexandre Nour Desjardins
Schnitt Damien Keyeux
Besetzung
Filmteam auf der Berlinale 2026

Nina Roza ist ein kanadisches Filmdrama von Geneviève Dulude-De Celles aus dem Jahr 2026. In der Hauptrolle ist Galin Stoev als Mihail zu sehen. Die kanadisch-italienisch-belgisch-bulgarische Koproduktion hatte im Februar 2026 im Wettbewerb der 76. Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale) ihre Weltpremiere. Das Drehbuch wurde mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet.

Handlung

Das Video eines 8-jährigen Wunderkindes auf dem Gebiet der Malerei verbreitet sich viral im Internet, was die Aufmerksamkeit eines Sammlers erregt. Er schickt Mihail aus Quebec nach Bulgarien, um die Werke des Mädchens zu begutachten. Er kehrt zum ersten Mal in 30 Jahren in sein Heimatland zurück. Dort muss er sich auch den Geistern seiner Vergangenheit stellen.

Hintergrund

Regisseurin Dulude-De Celles habe insgesamt sechs Jahre an diesem Filmprojekt gearbeitet. Eigenen Aussagen zufolge habe sie die Geschichte eines tatsächlichen Mal-Wunderkinds aus Australien, Aelita Andre, zur Filmerzählung inspiriert, die ihre erste Ausstellung im Alter von 2 Jahren hatte. An der Erzählung habe sie auch die innere Zerrissenheit Mihails interessiert, der als Emigrant in Kanada lebt. Sie habe mit 21 an einer französischsprachigen Schule in Rumänien unterrichtet und sei dort auf junge Menschen getroffen, die sich entschlossen hatten, nach Kanada auszuwandern oder kurz vor der Abreise waren.

Die Weltpremiere von Nina Roza erfolgte am 16. Februar 2026 im Rahmen der 76. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Dort war der Film in den Hauptwettbewerb eingeladen. Nina Roza konkurrierte im Wettbewerb um den Goldenen Bären, den Hauptpreis der Berlinale. Er ist der zweite Langspielfilm von Regisseurin Geneviève Dulude-De Celles. Sie wurde für ihren Debütfilm Une Colonie im Jahr 2019 bereits in der Sektion Kplus für den besten Spielfilm mit dem Gläsernen Bären ausgezeichnet, ihr Kurzfilm The Cut erhielt einen Preis beim Sundance Film Festival 2014. Den kanadischen Verleih übernimmt Entract Films, den internationalen Vertrieb die in Brüssel ansässige Firma Best Friend Forever.

Auszeichnungen

Commons: Nina Roza – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Nina Roza (2026). In: cinoche.com. Abgerufen am 31. Januar 2026 (französisch).
  2. 1 2 3 Marta Balaga: Best Friend Forever Boards ‘Nina Roza,’ Geneviève Dulude-De Celles’ Investigation Into Contemporary Art World. In: variety.com. 10. August 2025, abgerufen am 30. Januar 2026 (englisch).
  3. ↑ Maxime Demers: Le film québécois «Nina Roza» sera présenté en compétition officielle à la Berlinale. In: tvanouvelles.ca. 20. Januar 2026, abgerufen am 31. Januar 2026 (kanadisches Französisch).
  4. ↑ Nina Roza. In: berlinale.de. Internationale Filmfestspiele Berlin, abgerufen am 3. Februar 2026.
  5. ↑ Charles Rioux: Le film québécois Nina Roza en compétition à la Berlinale. In: ici.radio-canada.ca. 20. Januar 2026, abgerufen am 31. Januar 2026 (französisch).
  6. ↑ Blake Harrison: Unveiling the Art World: ‘Nina Roza’ Dives Deep into Modern Art Mysteries. In: thebanginbeats.com. 10. August 2025, abgerufen am 31. Januar 2026 (englisch).
  7. 1 2 Marta Balaga: ‘Nina Roza,’ ‘Lóngquán: The Dragon Spring’ and ‘Dark Chocolate’ Scoop Prizes at Locarno Pro Industry Awards. In: Variety. 10. August 2025, abgerufen am 31. Januar 2026 (amerikanisches Englisch).
Weitere Filmlinks: