Ninon Vallin

Ninon Vallin

Ninon Vallin, eigentlich Eugénie Vallin, (* 8. September 1886 in Montalieu-Vercieu, Département Isère; † 22. November 1961 in Millery, nahe Lyon) war eine französische Theaterschauspielerin, Opernsängerin (Sopran) und Gesangspädagogin.

Leben

Vallin studierte am Konservatorium in Lyon. 1907 begegnete sie Vincent d’Indy, der sie in Paris empfahl. Sie wurde 1911 von Claude Debussy entdeckt um in Le Martyre de Saint Sébastien zu singen. Später sang sie in zahlreichen Opern und Operetten. Ihre Karriere dauerte mehr als vier Jahrzehnte, in denen sie international erfolgreich war. Im Zweiten Weltkrieg lebte sie auf ihrem Hof in Millery. Im Laufe des Jahres 1943 versteckte sie die Musikbibliothek von François Lang (* 1908), der im Januar 1944 nach Auschwitz deportiert wurde.

Von 1953 bis 1959 war sie Professorin am Konservatorium in Montevideo.

Aufnahmen

Ninon Vallin machte von 1913 bis in die frühen 1950er Jahre Gesangsaufnahmen, die heute als CD-Einspielungen erhältlich sind. Darunter sind:

Literatur

Commons: Ninon Vallin – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. ↑ Galathée & Les noces de Jeannette. Liner Notes. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 4. März 2016; abgerufen am 31. Oktober 2014.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.

Anmerkungen

  1. ↑ Der Geburtstag wird oft auch mit dem 7. oder dem 9. September angegeben
Personendaten
NAME Vallin, Ninon
ALTERNATIVNAMEN Vallin, Eugénie (wirklicher Name)
KURZBESCHREIBUNG französische Theaterschauspielerin, Opernsängerin (Sopran) und Gesangspädagogin
GEBURTSDATUM 8. September 1886
GEBURTSORT Montalieu-Vercieu, Département Isère
STERBEDATUM 22. November 1961
STERBEORT Millery bei Lyon