Nintedanib

Strukturformel
Struktur von Nintedanib
Allgemeines
Freiname Nintedanib
Andere Namen
  • BIBF 1120
  • Intedanib
  • Methyl-(3Z)-3-{[(4-{methyl[(4-methylpiperazin-1-yl)acetyl]amino}phenyl)amino](phenyl)methylen}-2-oxo-2,3-dihydro-1H-indol-6-carboxylat
Summenformel C31H33N5O4
Kurzbeschreibung

gelber Feststoff

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer (Listennummer) 809-588-0
ECHA-InfoCard 100.237.441
PubChem 9809715
ChemSpider 7985471
DrugBank DB09079
Wikidata Q15149723
Arzneistoffangaben
ATC-Code

L01EX09

Wirkstoffklasse

Tyrosinkinase-Inhibitor

Eigenschaften
Molare Masse
  • 539,6 g·mol−1 (Nintedanib, freie Base)
  • 649,8 g·mol−1 (Nintedanibesilat)
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

253 °C

Löslichkeit

löslich in DMSO

Sicherheitshinweise
Bitte die Befreiung von der Kennzeichnungspflicht für Arzneimittel, Medizinprodukte, Kosmetika, Lebensmittel und Futtermittel beachten
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung

Achtung

H- und P-Sätze H: 315​‐​319​‐​335
P: 264​‐​302+352​‐​304+340​‐​305+351+338​‐​332+313​‐​337+313
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Nintedanib ist ein Wirkstoff, der die Bildung neuer Blutgefäße bei der Versorgung von Tumoren (Tumorangiogenese) hemmt. Er wirkt als Tyrosinkinase-Inhibitor und Angiokinasehemmer, der die Rezeptoren für den Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF), den Fibroblasten-Wachstumsfaktor (FGF) und den Platelet-Derived Growth Factor (PDGF) blockiert. Nintedanib wurde bei Boehringer Ingelheim entwickelt und 2004 zum Patent angemeldet.

Eigenschaften

Nintedanib ist eine niedermolekulare Verbindung und wirksam gegen Bronchialkarzinome und Lungenfibrosen. Es ist oral wirksam und wird eingenommen (z. B. als Kapsel).

Das Ethansulfonsäuresalz des Nintedanibs (Nintedanibesilat) ist ein gelber, kristalliner Feststoff mit einem Schmelzpunkt von 244 bis 251 °C, das in Wasser sehr schlecht und in DMSO wenig löslich (25 g·l−1) ist.

Anwendungsgebiete

Die EU-weite Arzneimittelzulassung zur Behandlung des fortgeschrittenen nichtkleinzelligen Bronchialkarzinoms (NSCLC) in Kombination mit Docetaxel wurde im November 2014 und zur Behandlung der idiopathischen pulmonalen Fibrose im Januar 2015 erteilt.

In Deutschland sind seit Mai 2026 Generika verfügbar.

Gegenanzeigen

Liegt eine Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff vor, darf das Arzneimittel nicht angewendet werden.

Wechselwirkungen

Nintedanib verursacht eine schwache Inhibition von OCT-1, BCRP und P-gp, dies ist klinisch jedoch kaum relevant. Als Substrat des P-gp kann der Plasmaspiegel des Nintedanib jedoch durch gleichzeitige Gabe von starken P-gp-Inhibitoren wie z. B. Ketoconazol oder Erythromycin erhöht werden, sodass je nach Verträglichkeit eine Dosisreduktion erwogen werden muss. Die gleichzeitige Gabe von starken P-gp-Induktoren wie z. B. Rifampicin, Carbamazepin, Phenytoin und Johanniskraut verringert die Plasmakonzentration des Nintedanibs. Hier empfiehlt sich eine sorgfältige Prüfung des Nutzens einer gleichzeitigen Einnahme. Durch den Arzneistoff oder seine Metabolite tritt keine Inhibition oder Induktion von CYP-Enzymen auf.

Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit

Nintedanib ist teratogen, fetotoxisch und milchgängig. Es darf während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden darf. Frauen im gebärfähigen Alter sollten bei Behandlung mit diesem Arzneistoff eine konsequente Empfängnisverhütung anwenden bzw. im Falle einer Schwangerschaft mit dem Arzt eine Nutzenabwägung der Behandlung mit Nintedanib durchführen. Das Stillen soll während der Behandlung mit Nintedanib unterbrochen werden.

Besondere Patientengruppen

Die Wirksamkeit und Sicherheit des Arzneimittels bei älteren Patienten (über 65 Jahre) unterscheiden sich nicht im Vergleich mit Patienten mittleren Alters. Die Anfangsdosis muss nicht reduziert werden.

Da der Arzneistoff nur zu einem sehr geringen Teil (weniger als 1 %) über die Niere ausgeschieden wird, ist keine Dosisanpassung bei leichter bis mittelschwerer Niereninsuffizienz erforderlich.

Nintedanib wird hauptsächlich biliär/fäkal ausgeschieden, jedoch ist bei Patienten mit leichter Leberinsuffizienz (Child Pugh A) keine Dosisanpassung nötig, eine engmaschige Überwachung der Leberwerte wird dennoch empfohlen. Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Leberinsuffizienz (Child Pugh B bzw. C) sollten nicht mit dem Arzneistoff behandelt werden.

Durch Rauchen verringert sich die Plasmakonzentration des Arzneistoffs um 21 %. Patienten sollten dazu angehalten werden, während der Therapie auf das Rauchen zu verzichten.

Unerwünschte Wirkungen

Sehr häufige unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW, Nebenwirkungen) sind:

Häufige UAW sind:

Pharmakologische Eigenschaften

Wirkungsmechanismus

Nintedanib ist ein niedermolekularer Rezeptor-Tyrosinkinase-Inhibitor. Der Arzneistoff blockiert die vaskulären endothelialen Wachstumsfaktorrezeptoren (vascular endothelial growth factor receptor, VEGFR) 1 bis 3, die Kinaseaktivität von Fibroblasten-Wachstumsfaktorrezeptoren (fibroblast growth factor receptor, FGFR) 1 bis 3 und die von Thrombozyten abgeleiteten Wachstumsfaktorrezeptoren (platelet-derived growth factor receptor, PDGFR) α und ß. Man bezeichnet ihn deshalb auch als 3-fach zielgerichteten Angiokinase-Hemmer. Des Weiteren werden durch Nintedanib die nicht-Rezeptor-Tyrosinkinasen (nRTKs) lymphozytenspezifische Tyrosinproteinkinase (Lck), Fms-artige Tyrosinproteinkinase (Flt) 3 und proto-onkogene Tyrosinproteinkinase (Src) inhibiert. Durch die kompetitive Bindung des Nintedanibs an die Bindungstasche der oben genannten Rezeptoren für Adenosintriphosphat wird die intrazelluläre Signalübertragung und damit die Proliferation und das Überleben von Endothelzellen sowie perivaskulären Zellen (Perizyten und vaskuläre glatte Muskelzellen) entscheidend beeinflusst.

Bedeutung für die Behandlung

Nintedanib wirkt direkt „antitumorös“ durch Hemmung der Blutversorgung des Tumors, unterbindet aber auch weitere Escape-Mechanismen durch simultane Inhibition mehrerer Rezeptorklassen. Außerdem wird durch Hemmung der Tumorangiogenese eine Normalisierung der Gefäßstruktur bewirkt und damit bessere Erreichbarkeit des Tumors für andere Chemotherapeutika gewährleistet.

Fibroblasten sind für den bei IPF charakteristischen narbigen Umbau der Lunge verantwortlich. Durch Hemmung der Signaltransduktion der Wachstumsfaktoren VEGF, FGF und PDGF wird Einfluss auf die Proliferation, Migration und Transformation von Fibroblasten genommen und damit die weitere Vernarbung der Lunge vermindert.

Es gibt Hinweise, dass Nintedanib die Verschlechterung der Lungenfunktion bei systemischer Sklerose verlangsamt.

Aufnahme und Verteilung im Körper

Bei der Einnahme zu einer Mahlzeit ist die aufgenommene Nintedanib-Menge etwa 20 % höher als im Nüchternzustand.

Toxikologie

Nintedanib ist teratogen, fetotoxisch und milchgängig. Die akute letale Dosis beläuft sich bei Ratten und Mäusen bei oraler Aufnahme auf mehr als 2000 mg/kg. Bei wiederholter Exposition über 13 Wochen erweisen sich 3 mg/kg Körpergewicht oral bei Affen als tödlich. Der Ames-Test an Salmonella typhimurium ist negativ, sodass keine Mutagenität vorliegt.

Chemische Merkmale

Stereochemie

Strukturformel
Nintedanib weist eine (E-/Z)-Isomerie zwischen C20 und C21 auf, wobei das (Z)-Isomer als Arzneistoff Anwendung findet. Das Molekül hat keine Stereozentren.

Saure und basische Gruppen

Der Indol-Stickstoff ist schwach sauer. Die basischste Stelle findet sich am tertiären (methylierten) Stickstoff des Piperazin-Rests.

Synthese

Die Synthese von Nintedanib erfolgt in mehreren Stufen:

1. Stufe:

Nintedanib Synthesestufe 1
Nintedanib Synthesestufe 1

Zunächst wird 3-Nitrobenzoesäure (1) mit Methanol zu 3-Nitrobenzoesäuremethylester (2) verestert und anschließend mit Chloressigsäuremethylester über eine elektrophile Substitution am Aromaten zu 4-Methoxycarbonyl-methyl-3-nitrobenzoesäuremethylester (3) umgesetzt. Die reduktive Cyclisierung (intramolekulare Amidierung) liefert 6-Methoxycarbonyl-2-oxindol (4).

2. Stufe:

Nintedanib Synthesestufe 2
Nintedanib Synthesestufe 2

Das 6-Methoxycarbonyl-2-oxindol (4) aus Stufe 1 wird mit Chloressigsäureanhydrid N-alkyliert (SN2-Reaktion) zum Methyl-1-(chloracetyl)-2-oxoindolin-6-carboxylat (5), einem Chlorimid. Dessen Reaktion mit Trimethylorthobenzoat liefert Methyl-1-(chloracetyl)-3-[methoxy(phenyl)methylen]-2-oxoindolin-6-carboxylat (6). Dieser Reaktion liegt die Hydrolyse des Trimethylorthobenzoat unter Bildung eines Diacylcarbeniumions zugrunde, einem Elektrophil, das (5) am Indolstrukturelement in Position 3 angreift und wobei ein „Methanol-Fänger“ wie Essigsäureanhydrid den Reaktionsablauf vermittelt.

Die anschließende basenkatalysierte Dechloracetylierung von Methyl-1-(chloracetyl)-3-[methoxy(phenyl)methylen]-2-oxoindolin-6-carboxylat wird in protischen Lösungsmitteln wie Alkoholen (vorzugsweise Methanol) durchgeführt; es entsteht Methyl-3-[methoxy(phenyl)methylen]-2-oxoindolin-6-carboxylat (7).

3. Stufe:

Nintedanib Synthesestufe 3
Nintedanib Synthesestufe 3

Die Umsetzung von N-Methyl-4-nitroanilin (8) mit Chloressigsäureanhydrid oder einer anderen geeigneten Chloressigsäureverbindung in aprotischen Lösungsmitteln wie etwa Ethylacetat liefert das N-(4-Nitroanilin)-N-methyl-2-chlor-acetamid (9). Durch Reaktion mit 1-Methylpiperazin erhält man im Weiteren das N-(4-Nitrophenyl)-N-methyl-2-(4-Methylpiperazin-1-yl)-acetamid (10) und durch anschließende katalytische Hydrierung (z. B. Palladium auf Holzkohle) unter Druck das anilinische N-(4-Aminophenyl)-N-methyl-2-(4-methylpiperazin-1-yl)acetamid (11).

4. Stufe:

Nintedanib, Synthesestufe 4
Nintedanib, Synthesestufe 4

Die vierte Stufe ist die Herstellung des Endproduktes aus den aus den Stufen 2 und 3 erhaltenen Intermediaten Methyl-3-[methoxy(phenyl)methylen]-2-oxoindolin-6-carboxylat (7) und N-(4-Aminophenyl)-N-methyl-2-(4-Methylpiperazin-1-yl)acetamid (11). Diese Reaktion ist stereospezifisch in Bezug auf die Z- und E-Isomere und liefert die Z-Isoform. Dieser letzte Syntheseschritt wird in protischen Lösungsmitteln, also Alkoholen wie Ethanol oder Methanol oder in aromatischen Lösungsmitteln wie Toluol oder aber in Gemischen dieser Lösungsmittel mit stark polaren Lösungsmitteln wie N,N-Dimethylacetamid oder N,N-Dimethylformamid und bei einer Temperatur von nicht weniger als 50 °C durchgeführt. Nach Waschen und Trocknen kann das Nintedanib (3-Z-[1-(4-(N-((4-Methyl-piperazin-1-yl)-methylcarbonyl)-N-methyl-amino)anilino)-1-phenyl-methylen]-6-methoxycarbonyl-2-indolinon) (12) in Form gelber Kristalle isoliert werden.

Analytik

Instrumentelle Analytik

δ: 11,00 (s, 1 H, 23-H); 12,23 (s, 19-H); 7,61 (t; J = 7,1 Hz, 1 H, 33-H); 7,57 (t, J = 7,5 Hz, 2 H, 32-H + 34-H); 7,50 (d, J = 7,7 Hz, 2 H, 31-H + 35-H); 7,43 (d, J = 1,6 Hz, 1 H, 29-H); 7,20 (dd, J = 8,3; 1,6 Hz, 1 H, 27-H); 7,13 (d, J = 8,3 Hz, 2 H, 14-H + 18-H); 6,89 (d, 8,3 Hz, 2 H, 15-H + 17-H); 5,84 (d, J = 8,3 Hz, 1 H, 26-H); 3,77 (s, 3 H, 40-H3); 3,06 (m, 3 H, 12-H3); 2,70 (m, 2 H, 8-H2); 2,19 (m, 8 H, 2-H2, 3-H2, 5-H2, 6-H2); 2,11 (s, 3 H, 7-H3)

δ: 54,5 (C-2 + C-6); 52,2 (C-3 + C-5); 45,6 (C-7); 59,1 (C-8); 168,5 (C-9); 36,6 (C-12); 140,1 (C-13); 127,6 (C-14 + C-18); 123,8 (C-17 + C-15); 137,0 (C-16); 158,3 (C-20); 97,5 (C-21 ); 170,1 (C-22); 136,2 (C-24); 128,9 (C-25); 117,2 (C-26); 121,4 (C-27); 124,0(C-28); 109,4 (C-29); 131,9 (C-30); 128,4 (C-31 + C-35); 129,4 (C-32 + C-34); 130,4 (C-33); 166,3 (C-37); 51,7 (C-40)

1610 cm−1 (Indolinon), 1655 cm−1 (Amid), 1711 cm−1 (Ester)

Molekülpeak bei m/z = 540 [M + H]+

Organische Reaktivitätsanalytik

Nintedanib kann nasschemisch durch verschiedene Nachweisreaktionen identifiziert werden, z. B. per Hydroxamsäure-Reaktion mit Hydroxylamin und Eisen(III)-chlorid-Reagenz zum Nachweis des Carbonsäureesters oder durch den Nachweis von tertiären Aminen durch Versetzen mit Citronensäure und Acetaldehyd, sodass ein rotblauer Farbstoff entsteht, dessen Struktur noch nicht vollständig aufgeklärt ist.

Commons: Nintedanib – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 BIBF1120 (Vargatef, Nintedanib) – VEGFR/PDGFR/FGFR inhibitor, abgerufen am 27. Dezember 2019.
  2. ↑ Patentanmeldung EP1473043 A1 Pharmaceutical combination for the treatment of diseases involving cell proliferation, migration or apotosis of myeloma cells, or angiogenesis. Angemeldet am 29. April 2003, veröffentlicht am 3. November 2004, Anmelder: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG, Erfinder: Dr. Martin Stefanic, Dr. Gerd Munzert, Dr. Frank Hilberg
  3. 1 2 fluorochem: Safety Data Sheet, abgerufen am 27. Dezember 2019.
  4. ↑ Boehringer-Ingelheim Jahresbericht 2006, S. 132 (Memento vom 22. November 2012 im Internet Archive) (PDF; 7,4 MB).
  5. ↑ F. Hilberg, G. J. Roth, M. Krssak, S. Kautschitsch, W. Sommergruber, U. Tontsch-Grunt, P. Garin-Chesa, G. Bader, A. Zoephel, J. Quant, A. Heckel, W. J. Rettig: BIBF 1120: triple angiokinase inhibitor with sustained receptor blockade and good antitumor efficacy. In: Cancer Res. 68. Jahrgang, Nr. 12, 2008, S. 4774–4782, doi:10.1158/0008-5472.CAN-07-6307, PMID 18559524 (englisch).
  6. ↑ Patentanmeldung EP1473043 A1 Pharmaceutical combination for the treatment of diseases involving cell proliferation, migration or apotosis of myeloma cells, or angiogenesis. Angemeldet am 29. April 2003, veröffentlicht am 3. November 2004, Anmelder: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG, Erfinder: Dr. Martin Stefanic, Dr. Gerd Munzert, Dr. Frank Hilberg
  7. ↑ Deutsches Sicherheitsdatenblatt (Memento vom 13. November 2013 im Internet Archive) bei LC Laboratories.
  8. ↑ EU/1/14/954. In: ec.europa.eu. Abgerufen am 7. Oktober 2026.
  9. ↑ EU/1/14/979. In: ec.europa.eu. Abgerufen am 7. Oktober 2026.
  10. 1 2 3 4 5 6 7 Vargatef: Anhang I - Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels , Europäische Kommission, Stand November 2014.
  11. 1 2 Ofev: Procedural steps taken and scientific information after the authorisation. In: ema.europa.eu. Abgerufen am 7. Oktober 2026.
  12. ↑ Ofev: Anhang III - Etikettierung und Packungsbeilage, Europäische Kommission, Stand Juni 2026.
  13. ↑ Nintedanib: Jetzt auf wirtschaftliche Generika mit Rabattvertrag umstellen, aok.de. Abgerufen am 7. Oktober 2026.
  14. ↑ Fortgeschrittenes nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom – Nintedanib*: Angiokinase-Hemmer mit erweitertem Wirkmechanismus in der fortgeschrittenen klinischen Entwicklung PharmaForum in Onkologie 36, Oktober 2013, S. Karger Verlag für Medizin und Naturwissenschaften GmbH.
  15. ↑ Deutsches Ärzteblatt Idiopathische Lungenfibrose: Nintedanib und Pirfenidon bremsen Krankheitsprogression Artikel vom 19. Mai 2014, Ärzte-Verlag GmbH.
  16. ↑ Systemische Sklerose: Nintedanib verlangsamt Verschlechterung der Lungenfunktion. In: Deutsches Ärzteblatt. 22. Mai 2019, abgerufen am 21. März 2023.
  17. 1 2 3 4 5 Ovef: Anhang I - Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels, Europäische Kommission, Stand Juni 2026.
  18. ↑ Boehringer Ingelheim MSDS: Ofev (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)
  19. ↑ Patent WO2009071523A1: Process for the Manufacture of an Indolinone Derivative. Angemeldet am 11. Juni 2009, Anmelder: Boehringer Ingelheim International GmbH, Erfinder: Jörn Merten.‌
  20. 1 2 Patentanmeldung WO2009071524 (A2) INDOLINONE DERIVATIVES AND PROCESS FOR THEIR MANUFACTURE. Angemeldet am 2. Dezember 2008, veröffentlicht am 11. Juni 2009, Anmelder: Boehringer Ingelheim International GmbH, Erfinder: Jörn Merten.
  21. ↑ Patentanmeldung EP1473043 A1 Pharmaceutical combination for the treatment of diseases involving cell proliferation, migration or apotosis of myeloma cells, or angiogenesis. Angemeldet am 29. April 2003, veröffentlicht am 3. November 2004, Anmelder: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG, Erfinder: Dr. Martin Stefanic.
  22. ↑ Patentanmeldung WO2004013099 (A1) 3-Z-[1-(4-(N-((4-METHYL-PIPERAZIN-1-YL)-METHYLCARBONYL)-N-METHYL-AMINO)-ANILINO)-1-PHENYL-METHYLENE]-6-METHOXYCARBONYL-2-INDOLINONE-MONOETHANESULPHONATE AND THE USE THEREOF AS A PHARMACEUTICAL COMPOSITION. Angemeldet am 18. Juli 2003, veröffentlicht am 12. Februar 2004, Anmelder: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG, Erfinder: Gerald Jürgen Roth.