Nobuo Suga (* 17. Dezember 1933 in Kobe) ist ein japanisch-US-amerikanischer Neurobiologe.
Suga wurde 1963 an der Tokyo Metropolitan University (an der er auch 1958 seinen Bachelor-Abschluss erhielt) in Biologie bei Yasuji Katsuki promoviert. Dort befasste er sich mit neuronaler Verarbeitung von Audiodaten bei Insekten. Ab 1958 war er an der Tokyo Medial and Dental University. Er war als Post-Doktorand 1963/64 an der Harvard University bei Donald Griffin, 1965 an der University of California, Los Angeles (bei Theodore H. Bullock) und 1966 bis 1968 an der University of California, San Diego, Medical School, wohin er Bullock folgte. 1969 wurde er Associate Professor und 1976 Professor für Biologie an der University of Washington.
Er befasst sich mit Neurophysiologie des Hörens und der Verarbeitung von Hörsignalen zur Echoortung und Geschwindigkeitsbestimmung (über den Dopplereffekt) im Gehirn der Fledermäuse einschließlich Cortex-Karten. In jüngster Zeit erforscht er das kortikofugale System (und anderer Teile des Fledermausgehirns außer der Hörrinde) und seine Rolle bei der Verarbeitung und dem Lernen von Audioinformationen.
Suga ist Mitglied der National Academy of Sciences (1998), der American Academy of Arts and Sciences (1992) und der Academy of Sciences in St. Louis. 2004 erhielt er den Ralph-W.-Gerard-Preis. 1993 wurde er US-Staatsbürger.
| Personendaten | |
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| NAME | Suga, Nobuo |
| KURZBESCHREIBUNG | japanischer Neurobiologe |
| GEBURTSDATUM | 17. Dezember 1933 |
| GEBURTSORT | Kobe |