Nordahn Gemeinde Mittelstenahe | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 53° 40′ N, 9° 3′ O | |
| Fläche: | 10,87 km² | |
| Einwohner: | 220 | |
| Bevölkerungsdichte: | 20 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. Juli 1972 | |
| Postleitzahl: | 21770 | |
| Vorwahl: | 04773 | |
Lage von Nordahn in Niedersachsen | ||
Nordahn ist ein Ortsteil der Gemeinde Mittelstenahe im Landkreis Cuxhaven in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1972 eine eigenständige Gemeinde im damaligen Landkreis Land Hadeln.
Das Dorf Nordahn liegt etwa einen Kilometer nördlich von Mittelstenahe. Das Waldgebiet Nordahner Holz liegt direkt westlich des Dorfes.
Nordahn gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Bremervörde des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zu Frankreich und dort zur Mairie Lamstedt im Departement der Elbmündung. 1814 fiel Nordahn an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Amt Bremervörde sowie ab 1859 zum Amt Osten. 1867 fiel die Gemeinde mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen. Dort gehörte Nordahn ab 1885 zum Kreis Neuhaus an der Oste und ab 1932 zum Landkreis Land Hadeln. Am 1. Juli 1972 wurde Nordahn im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen Teil der Gemeinde Mittelstenahe, die seit dem 1. August 1977 zum Landkreis Cuxhaven gehört.
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1845 | 218 | |
| 1871 | 236 | |
| 1885 | 197 | |
| 1895 | 184 | |
| 1910 | 199 | |
| 1925 | 220 | |
| 1939 | 217 | |
| 1950 | 351 | |
| 1961 | 275 | |
| 1970 | 229 | |
Nordahn hat eine eigene Ortsfeuerwehr.
Der Schützenverein Nordahn und Umgebung von 1908 betreibt Schießsport und widmet sich der Pflege des lokalen Brauchtums.