Notburga Karl wuchs in Straubing auf und begann ihre Ausbildung an der Akademie der Bildenden Künste München bei Heribert Sturm. An der Kunstakademie Düsseldorf studierte sie Freie Kunst bei David Rabinowitch. 2000 wurde sie Meisterschülerin von Jannis Kounellis. Gefördert durch ein Stipendium des DAAD, arbeitete sie 2003/04 als Assistentin von Joan Jonas in New York, über die sie 2019 an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg auch promovierte. 2006 übernahm sie eine Vertretungsprofessur an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. Von bis 2011 bis 2022 war sie Mitarbeiterin im Bereich Didaktik der Kunst an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, danach Professorin für Praxis und Theorie der Bildenden Künste im Studiengang Kunsttherapie an der HfWU Nürtingen-Geislingen. Seit 2023 ist sie Professorin für Kunstpädagogik und Fachdidaktik an der Akademie der Bildenden Künste München.
Karl ist auch als Kuratorin tätig. In Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Bamberg kuratierte sie mehrere Ausstellungen, u.a. die Jubiläumsausstellung zum 200-jährigen Bestehen des Kunstvereins.
Yes. No. Notburga Karl: Arbeiten 1999–2007. München 2007, ISBN 978-3-940757-00-5. – Darin: Interview Georgia Holz / Notburga Karl (S.65–68) Jan Verwoert: Ja. Nein. Ja nein. Und die anderen Möglichkeiten. In Reaktion auf die Arbeiten von Notburga Karl (S.69–73)
Albert Coers, Barbara Kahle, Notburga Karl (Hrsg.): 200 Jahre Kunstverein Bamberg – 200 Jahre Sehnsucht. Icon Verlag Hubert Kretschmer, München 2023, ISBN 978-3-946803-15-7
↑Notburga Karl:Stepping into the Picture: Bild und Performance in Joan Jonas’ The Shape, the Scent, the Feel of Things (2005-12). 2019 (uni-bamberg.de[abgerufen am 28.Januar 2024] Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften).