| Krzyżanowo | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Woiwodschaft: | Pommern | |
| Powiat: | Malbork | |
| Gmina: | Stare Pole | |
| Geographische Lage: | 54° 3′ N, 19° 12′ O | |
| Einwohner: | 303 (2021) | |
| Postleitzahl: | 82-220 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 55 | |
| Kfz-Kennzeichen: | GMB | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Nächster int. Flughafen: | Danzig | |
Krzyżanowo (deutsch Notzendorf) ist ein Ort in der Gmina Stare Pole (Landgemeinde Altfelde) im Powiat Malborski (Kreis Marienburg) der polnischen Woiwodschaft Pommern.
Krzyżanowo (Notzendorf) befindet sich auf dem Gebiet der ehemaligen Provinz Westpreußen. Heute liegt der Ort im Osten der Woiwodschaft Pommern im Norden Polens. Die Entfernung zur Kreisstadt Malbork (Marienburg) liegt bei ungefähr 11 Kilometern.
Der ehemals Notzendorf genannte Ort wurde im Jahr 1319 während der Deutschordenszeit gegründet. Vor der Christianisierung und der Ansiedlung von Deutschen durch den Deutschen Orden wurde die Gegend um das heutige Ortsgebiet von den heidnischen Prußen bewohnt. Ab 1466 gehörte Notzendorf zu Königlich Preußen das unmittelbar der polnischen Krone unterstand. Durch König Kasimir IV. Andreas von Polen wurde 1476 die Handfeste von Notzendorf erneuert. Nach der Zweiten Teilung Polens im Jahr 1772 kam das sogenannte Polnisch Preußen, zu dem auch Notzendorf gehörte, an das Königreich Preußen. Notzendorf lag von da an im Kreis Marienburg in der Provinz Westpreußen.
Gemäß dem Friedensvertrag von Versailles stimmte die Bevölkerung im Abstimmungsgebiet Marienburg, zu dem auch Notzendorf gehörte, am 11. Juli 1920 über die staatliche Zugehörigkeit zu Ostpreußen (und damit zu Deutschland) oder den Anschluss an Polen ab. Da das Abstimmungsgebiet mit großer Mehrheit (92,42 %) für die Angliederung an Ostpreußen stimmte, verblieb das Gebiet bei Deutschland.
Notzendorf wurde in Ostpreußen dem Regierungsbezirk Westpreußen zugeteilt. Der Ort galt außerdem von großer Bedeutung in landwirtschaftlicher Hinsicht. Durch die günstige Lage am äußerst fruchtbarem Werder, profitierten wirtschaftlich insbesondere die Bauern in Notzendorf. 1935 befand sich in Notzendorf der landwirtschaftliche Betrieb mit dem höchsten Betriebshektarsatz von ganz Ostpreußen.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges fiel Notzendorf, mit dem restlichen Teil des südlichen Ostpreußens, im Jahr 1945 an Polen. Der Ort erhielt darauf seinen heutigen Namen Krzyżanowo.
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1885 | 191 |
| 1905 | 189 |
| 1910 | 181 |
| 1933 | 288 |
| 1939 | 317 |

Die katholische Ortskirche ist ein Backsteinbau und wurde während der Ordenszeit in der Mitte des 14. Jahrhunderts errichtet. Der Kirchturm stürzte 1818 ein, an dieser Stelle wurde darauf eine Fachwerkvorhalle errichtet. Die Holzfigur der Anna selbdritt, im inneren der Kirche, stammt aus dem frühen 16. Jahrhundert.