Das OP-Handbuch ist ein Nachschlagewerk und Lehrbuch für Pflegepersonal im Operationsdienst. Bislang sind sieben Auflagen erschienen.
Grundlage des Buchs waren Aufzeichnungen von zwei lehrenden OP-Pflegekräften am Allgemeinen Krankenhaus Altona. Rüdiger Döhler betrieb ihre Veröffentlichung als Buch bei Springer. Im Handbuchformat 17 cm × 24 cm erschien 1995 das OP-Handbuch. Grundlagen, Instrumentarium, OP-Ablauf. Herausgeber waren die beiden Fachkrankenpflegekräfte Irmengard Middelanis-Neumann und Margret Liehn und die Oberärzte Steinmüller und Döhler. Die elf Kapitel der 1. Auflage befassten sich mit Grundlagen der Arbeit im Operationssaal, mit Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie, Gefäßchirurgie, Shunts und Portkathetern, Thoraxchirurgie, Gynäkologie, Urologie, Neurochirurgie, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde. Naturgemäß wurde das Buch in den folgenden Auflagen immer umfangreicher. Die Seitenzahl wuchs von 446 auf 786, die Kapitelzahl auf 17. An Themen hinzugekommen sind Herzchirurgie, Kinderchirurgie, Augenheilkunde, Verbrennungen, Plastische Chirurgie und Schönheitsoperationen sowie Organentnahme. Wolfgang Teichmann, Petra Ebbeke, Axel Ekkernkamp und Hartwig Bauer schrieben Geleitworte. In 25 Jahren stieg die Nachfrage nach dem Buch ständig. Das längst nicht mehr „handige“ Buch (21 cm × 28,5 cm) wendet sich an Krankenpflegekräfte im Operationsdienst und an Operationstechnische Assistenten. Gelesen wird es auch von Medizinstudenten und jungen Ärzten. Nach wie vor kommen die meisten Autoren aus Hamburger Kliniken.
Titel und Autoren der 7. Auflage, frühere Autoren ohne Zuordnung der Auflagen in alphabetischer Reihenfolge