Oborniki

Oborniki
Wappen von Oborniki
Oborniki (Polen)
Oborniki (Polen)
Oborniki
Basisdaten
Staat: Polen Polen
Woiwodschaft: Großpolen
Powiat: Oborniki
Gmina: Oborniki
Fläche: 14,08 km²
Geographische Lage: 52° 39′ N, 16° 49′ OKoordinaten: 52° 39′ 0″ N, 16° 49′ 0″ O
Einwohner:
Postleitzahl: 64-600
Telefonvorwahl: (+48) 61
Kfz-Kennzeichen: POB
Wirtschaft und Verkehr
Eisenbahn: Posen–Piła

Oborniki (deutsch Obornik, 1941–1945 Obernick) ist eine Stadt und Sitz der gleichnamigen Stadt-und-Land-Gemeinde in Polen. Der Ort liegt im Powiat Obornicki der Woiwodschaft Großpolen etwa dreißig Kilometer nördlich von Posen an der Warthe, die hier das Flüsschen Welna von rechts aufnimmt.

Geschichte

Marktplatz von Oborniki
Obornik an der Warthe, nördlich der Stadt Posen, auf einer Landkarte der Provinz Posen von 1905 (gelb markierte Flächen kennzeichnen Gebiete mit seinerzeit mehrheitlich polnischsprachiger Bevölkerung).

Oborniki erhielt vor 1300 deutsches Recht und 1485 Stadtrecht. Mit der Zweiten Polnischen Teilung kam es 1793 zu Preußen, aber 1807 an das Herzogtum Warschau. 1815 wurde es mit dem Großherzogtum Posen wieder preußisch und war dort Kreisstadt für den Kreis Obornik in der Provinz Posen.

Nach dem Ersten Weltkrieg kam es an das wiedererstandene Polen. Von 1939 bis 1945 war die Gemeinde Kreissitz des Landkreises Obornik im neu gebildeten Reichsgau Wartheland.

Verkehr

Oborniki hat einen Bahnhof und einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Poznań–Piła, früher zweigte hier auch die Bahnstrecke Oborniki–Wronki ab. Weitere Haltepunkte befinden sich in den Ortschaften Parkowo, Rożnowo und Wargowo.

Bauwerke

Söhne und Töchter der Stadt

Literatur

Commons: Oborniki – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

  1. ↑ Christian Meyer: Geschichte des Landes Posen, Elibron Classics, 2005, Erstausgabe 1881 Joseph Jolowicz, Posen, ISBN 1-4212-4677-5, S. 132.
  2. ↑ F.W. Putzgers Historischer Schul-Atlas, Große Ausgabe, 50. Aufl. 1931, Bielefeld und Leipzig: Velhagen und Klasing.