Inhalt
Der Text des Liedes, wie er auf der Rückseite der Platte abgedruckt ist, handelt von einem (fiktiven) tödlichen Verkehrsunfall. Dieser ereignet sich nach dem Besuch einer Motocross-Veranstaltung in der Nähe von Hengelo (Gelderland) auf dem (realen) seit 1946 genutzten Gelände des Landguts de Hoenderkamp in der Gemeinde Bronckhorst, genannt t’Zand (im Lied ortsbeschreibend als „’t Hengelse Zand“ besungen). Die Motorradfahrer Bertus „auf seiner Norton“ und Tinus „auf der BSA“ hatten zuvor etwas von einer Motocrossveranstaltung „geheurd“. Also fahren sie „oerend hard“ (etwa: irre schnell) dorthin, versehen mit der Beistrophe, dass für sie langsam fahren als Zeitverschwendung gilt. Bei der Veranstaltung betrinken sie sich und fahren dann wieder zurück. Natürlich „oerend hard“, denn so wären sie „früher zu Hause“. An die Gefahr denken sie nicht, sie halten sich für „König auf der Strecke“ und alles sei erlaubt. Allerdings fährt vor ihnen ein ebenfalls angetrunkener Motorradfahrer gemächlichen Wegs, „der die [mögliche] Geschwindigkeit seines Motorrades nicht kennt“. Bertus fährt ihm auf und Tinus kurze Zeit später ebenfalls. Das Lied schließt vor dem Schlussrefrain mit der gedämpft vorgetragenen Strophe, dass man von diesen Leuten nie wieder etwas hören wird und sie nie wieder „irre schnell“ fahren werden. Dann wird die Musik wieder energiereicher und der bekannte Refrain wiederholt, nun aber geändert auf „Wir fahren oerend hard“.