Ein offenes Format ist ein Dateiformat, das plattformunabhängig ist und der Öffentlichkeit ohne Einschränkungen, die der Weiterverwendung von digitalen Daten hinderlich wären, zugänglich gemacht wird.
Das Primärziel von Formatoffenheit ist es, den ungehinderten Umgang mit Daten zu ermöglichen, ohne rechtliche (zum Beispiel Lizenzen) oder technische (zum Beispiel DRM) Restriktionen oder Abhängigkeiten zu kreieren. Ein häufig formuliertes Sekundärziel ist es, Wettbewerb zu ermöglichen, da die Nutzung proprietärer digitaler Formate leicht zum sogenannten Vendor Lock-in führen kann. Regierungen zeigen zunehmend Interesse am Einsatz offener Formate.
Im Gegensatz zu offenen Formaten stehen proprietäre Formate, welche meist durch Firmen definiert wurden. So fließen häufig neben technischen auch kommerzielle Interessen in die Ausgestaltung proprietärer Formate ein.
Problematisch ist auch, wenn das Geheimwissen um die Spezifikation proprietärer Formate verloren geht und sich langzeitarchivierte Dateien nicht mehr öffnen lassen.
Beispiele offener Formate
CrossCrypt und dm-crypt (ein Containerformat für verschlüsselte Datenträger)