Oligositini

Oligositini

Megaphragma mymaripenne

Systematik
Ordnung: Hautflügler (Hymenoptera)
Unterordnung: Taillenwespen (Apocrita)
Überfamilie: Erzwespen (Chalcidoidea)
Familie: Trichogrammatidae
Unterfamilie: Oligositinae
Tribus: Oligositini
Wissenschaftlicher Name
Oligositini
Ashmead, 1904

Die Oligositini bilden eine Tribus der Erzwespen-Unterfamilie Oligositinae innerhalb der Familie der Trichogrammatidae. Das Taxon geht auf den US-amerikanischen Entomologen William Harris Ashmead zurück, der im Jahr 1904 die Subtribus Oligositina einführte.

Merkmale

Die Unterfamilie Oligositinae ist gekennzeichnet durch reduzierte männliche Genitalien, die so modifiziert sind, dass sie eine röhrenförmige Struktur bilden. Eine zangenförmige Struktur, zwei seitliche Teile (Paramere) sowie ein separater Aedeagus fehlen. Darüber hinaus weisen die Vertreter der Oligositini eine stark verkleinerte anterodorsale Öffnung auf, in welche der Spritzkanal eintritt. Weiterhin haben die Oligositini gemein, dass die Facettenaugen schwarz sind. Außerdem befindet sich jeweils ein einzelnes Paar Borsten (Setae) am Mittellobus des Mesoscutum sowie auf dem Scutellum.

Verbreitung

Die Oligositini sind kosmopolitisch verbreitet.

Lebensweise

Die Oligositini sind Eiparasitoide. Bekannte Wirte gehören zu den Käfern, Libellen, Schnabelkerfe, Fransenflüglern, Weichwanzen, Eurytomidae und Laubheuschrecken.

Innere Systematik

Die Chaetostrichini umfassen 12 Gattungen. Pinto und Viggiani (2004) gliederten die Tribus in zwei Subtribus.

Eteroligostina Lin

Oligositina Walker

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 4 Universal Chalcidoidea Database. In: Natural History Museum (www.nhm.ac.uk). Abgerufen am 16. März 2024 (englisch).
  2. 1 2 3 4 5 6 John D. Pinto & Gennaro Viggiani: A Review of the Genera of Oligositini (Hymenoptera: Trichogrammatidae) with a Preliminary Hypothesis of Phylogenetic Relationships. (PDF; 3,47 MB) In: Journal of Hymenoptera Research, Vol. 13 (2). 2004, S. 269–294, abgerufen am 16. April 2024 (englisch).