Sportliche Laufbahn
Erste internationale Erfahrungen sammelte Omar Ghizlat vermutlich im Jahr 1968, als er an den Olympischen Sommerspielen in Mexiko-Stadt teilnahm und dort mit 48,23 s in der ersten Runde im 400-Meter-Lauf ausschied. 1971 gewann er bei den Mittelmeerspielen in Izmir in 41,1 s und 3:08,4 min jeweils die Bronzemedaille mit der marokkanischen 4-mal-100- und 4-mal-400-Meter-Staffel. Zudem belegte er in 47,3 s den vierten Platz über 400 Meter. Im Jahr darauf schied er bei den Olympischen Sommerspielen in München mit 46,84 s im Viertelfinale über 400 Meter aus und kam mit der 4-mal-400-Meter-Staffel mit 3:05,9 min nicht über den Vorlauf hinaus. 1976 siegte er bei den Panarabischen Spielen in Damaskus in 22,05 s im 200-Meter-Lauf und 1979 belegte er bei den Mittelmeerspielen in Split in 10,73 s den fünften Platz über 100 Meter und gelangte über 200 Meter mit 21,14 s auf Rang vier. 1981 gewann er bei den Arabischen Meisterschaften in Tunis in 10,75 s die Goldmedaille im 100-Meter-Lauf und im Jahr darauf sicherte er sich bei den Afrikameisterschaften in Kairo in 21,46 s die Bronzemedaille hinter dem Senegalesen Boubacar Diallo und Georges Kablan Degnan aus der Elfenbeinküste. 1983 belegte er bei den Mittelmeerspielen in Casablanca in 10,56 s den siebten Platz über 100 Meter und gelangte über 200 Meter mit 20,96 s auf Rang fünf. 1985 siegte er dann bei den Panarabischen Spielen ebendort in 21,15 s über 200 Meter und gewann in 10,55 s die Silbermedaille über 100 Meter hinter dem Katarer Faraj Saad Marzouk. Zudem gewann er mit der 4-mal-100-Meter-Staffel in 40,54 s die Silbermedaille hinter dem Team aus Katar.
In den Jahren 1978 und 1981 sowie 1982 und 1985 wurde Ghizlat marokkanischer Meister im 100-Meter-Lauf sowie 1978, von 1981 bis 1983 und 1985 über 200 Meter.