| Oncopagurus | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Oncopagurus | ||||||||||||
| Lemaitre, 1996 |
Die Oncopagurus ist eine Gattung der Einsiedlerkrebse mit 25 Arten. Sie kommen vom Schelf bis zur Tiefsee in Tiefen zwischen 30 und 2308 m im tropischen Atlantik, Indopazifik, tropischen Ostpazifik und in der gemäßigten Klimazone Südafrikas und Australasiens vor. Sie benutzen gewöhnlich die Schale einer Meeresschnecke zum Schutz.
Oncopagurus hat die Merkmale der Tiefsee-Einsiedlerkrebse. Der Carapax ist maximal 6 mm lang, meist nur 3 mm. Der Epistomaldorn ist stark aufwärts gebogen. Der hintere Teil des Carapax ist verknöchert. Die Augenstiele sind zusammen mit der Cornea (pigmentierter Endabschnitt mit den Facettenaugen) mindestens halb so lang wie der Schild. Die Cornea ist reduziert oder schwach erweitert. Das vierte Glied des Antennenstiels ist am Ende rückenseitig mit einem Dorn bewehrt. Die Zehen der Schreitbeine sind gebogen. Der zweite Pleopode hat bei Männchen keinen Exopoditen und sein Endglied ist nicht verdreht.
Die Gattung wird in folgende Arten gegliedert: