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Der Artikel beschreibt nur "Videos" (ohne zu erklären, dass damit offenbar Musikvideos gemeint sind), listet dann aber auch Spielfilme auf. Die beschriebene Differenzierung zwischen "One-Shot-Video" und "One-Cut-Video" ist unbelegt und vermutlich Theoriefindung. Der Artikel ist verknüpft mit einem Wikidata-Objekt, das One-Shot-Filme beschreibt, nicht -Videos. Der Artikel ist größtenteils redundant zu Plansequenz.
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Ein One-Shot-Video (englischone ‚eins‘ und shot ‚Aufnahme‘), auch One-Cut-Video (engl. cut ‚Schnitt‘) oder One-Take-Video, ist ein Video, bei dem sich die Handlung als eine einzige zusammenhängende Szene in Echtzeit abspielt.
Beschreibung
Ein One-Shot-Video ist ein Video, das in einer einzigen Einstellung am Stück gedreht wurde. Es gibt keine Schnitte. One-Shot-Videos werden oft als Kamerafahrt gedreht.
Ein One-Cut-Video ist ein Video, das so produziert wurde, dass es wie ein One-Shot-Video erscheint, allerdings aus mehreren Szenen zusammengesetzt ist, die auf eine Art und Weise nachbearbeitet werden, dass lediglich kein Filmschnitt oder Szenenübergang mehr erkennbar ist. Es ist umstritten, ob diese Videos als One-Shot-Videos bezeichnet werden sollten.
One Shot Left (Manuel Vogel; 2017; 90 Minuten), der erste Actionfilm, der ohne einen einzigen Schnitt gedreht wurde. Zu diesem Film gibt es ein Live-Making-of aus der Perspektive des Regisseurs.
One Cut of the Dead (2017), der japanische Zombiefilm beginnt mit einer 37-minütigen One-Cut-Sequenz und handelt davon, wie eine Filmcrew diesen Film angeblich abdreht.
Lost in London, Drehbuch, Regie und Hauptdarsteller Woody Harrelson (103 Minuten, am 19. Januar 2017 produziert und live in ausgewählten Kinos übertragen)
Die 2014 produzierte US-amerikanische schwarze Komödie Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit) wirkt über weite Strecken wie eine einzige Plansequenz, indem die wenigen Schnitte durch digitale Bearbeitung versteckt wurden. Der Film erhielt vier Oscars, darunter den für die beste Regie, die beste Kamera und den besten Film.
Der Ende 2019 erschienene und mit drei Oscars (u.a. Beste Kamera) ausgezeichnete Kriegsfilm1917 (110 Minuten) unter der Regie von Sam Mendes, Schnitt von Lee Smith und Kamera von Roger Deakins wurde so konzipiert, dass er wie ein One Shot wirkt. Er besteht aus minutenlangen Plansequenzen, die unter anderem mit Schwarzblenden, Explosionen und Kameraschwenks zusammengeschnitten worden sind.
The Collapse (im Original L'Effondrement) ist eine französische Endzeitminiserie aus dem Jahr 2019 deren einzelne Folgen aus One-Cut-Filmen bestehen.