| ? Flagge | Wappen |
| Staat | |
| Provinz | |
| Gemeinde | |
| Fläche – Land – Wasser |
3,99 km² 3,97 km² 0,02 km² |
| Einwohner | 4.490 (1. Jan. 2024) |
| Koordinaten | 52° 24′ N, 6° 54′ O |
| Bedeutender Verkehrsweg | |
| Vorwahl | 0541 |
| Postleitzahlen | 7631, 7634, 7636–7638 |
| Website | Homepage von Ootmarsum |
Ootmarsum ist eine Stadt in der Region Twente. Sie gehört zur Gemeinde Dinkelland in der niederländischen Provinz Overijssel. Die Einwohnerzahl beträgt rund 4500 (Stand: 1. Januar 2024).
Für das Jahr 917 ist der Tod des Bischofs Radbod von Utrecht in Ootmarsum nachgewiesen. Zu der Zeit stand auch schon eine kleine Kirche oder eine Kapelle im Ort.
Als Knotenpunkt für den Handel von West-Nederland nach Norddeutschland gewann der Ort an Bedeutung und erhielt 1314 Stadtrechte, was das Recht auf Abhaltung eines Jahrmarkts sowie den Bau von Verteidigungsanlagen beinhaltete. Um 1600 wurden die Verteidigungsanlagen zusammen mit zwei Stadttoren abgerissen.
Ootmarsum erlangte auch als Verwaltungszentrum Bedeutung. Es beherbergte den bischöflichen Lehnhof sowie die Kommende des Deutschen Ordens.
Von der industriellen Revolution konnte der Ort wegen fehlender Verkehrsanschlüsse kaum profitieren – weder Kanal noch Eisenbahn führten durch Ootmarsum. Daher hat die Stadt bis heute ihr mittelalterliches Aussehen erhalten.
Am 22. März 2001 wurde die bis dahin bestehende Gemeinde Ootmarsum in die Gemeinde Denekamp eingegliedert, heute Gemeinde Dinkelland.
Heute ist Ootmarsum mit seinen vielen Galerien als Kunststadt des niederländischen Ostens bekannt. Dort befinden sich verschiedene Galerien, von denen die Galerien von Ton Schulten und Annemiek Punt seit ihrer Ankunft Anfang der 1990er Jahre die ältesten sind.
In Ootmarsum geboren
Mit Ootmarsum verbunden