| Film | |
| Titel | Operation: Broken Arrow |
|---|---|
| Originaltitel | Broken Arrow |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1996 |
| Länge | 108 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Stab | |
| Regie | John Woo |
| Drehbuch | Graham Yost |
| Produktion | |
| Musik | Hans Zimmer |
| Kamera | Peter Levy |
| Schnitt | |
| → Besetzung und Synchronisation | |
Operation: Broken Arrow (Originaltitel: Broken Arrow) ist ein US-amerikanischer Actionfilm des Regisseurs John Woo aus dem Jahr 1996. Broken Arrow ist ein militärisches Codewort für den Defekt, wodurch Gefahr für die Öffentlichkeit durch den Sprengkopf ausgeht, oder unfallbedingten Verlust einer Atomwaffe.
Der Kampfpilot Major Deakins und sein jüngerer Kamerad Captain Hale erhalten den Auftrag, mit einem Tarnkappenbomber einen Testflug zu machen, bei dem nukleare Waffen an Bord sind, um deren Auswirkungen auf die Stealthtechnologie zu analysieren. Doch Deakins plant, die Bomben in seine Gewalt zu bringen, um die Vereinigten Staaten zu erpressen.
Sein Versuch, Hale im Cockpit zu erschießen, schlägt fehl. Deakins kann ihn nur mit dem Schleudersitz aus dem Flugzeug katapultieren. Er klinkt die beiden Bomben an Fallschirmen aus, meldet einen Notfall und verlässt das abstürzende Flugzeug. Danach trifft er mit einer Gruppe angeheuerter Söldner zusammen und sichert die in der Wüste gelandeten Bomben, wobei seine Leute die vom Militär losgeschickte Bergungsmannschaft erschießen.
Gemeinsam mit der Wildhüterin Terry Carmichael gelingt es Hale, vor Deakins’ Leuten zu fliehen und ihm die Bomben zu stehlen. Doch Deakins errät ihren Fluchtort, eine alte Kupfermine, und spürt sie dort auf. Dabei bringt er die Nuklearwaffen wieder in seine Gewalt und lässt eine davon in der Mine detonieren. Nachdem Hale mit Terrys Hilfe Verbindung zum Militär aufgenommen hat, gelingt es ihm schließlich, Deakins Leute auf dessen Transportzug zu eliminieren und ihn zu stellen. Im Duell entschärft er den Zünder der Nuklearbombe und springt aus dem Zug, der kurz darauf explodiert. Deakins kommt ums Leben.
Die deutsche Synchronisation erfolgte durch die Interopa Film, das Dialogbuch schrieb Andreas Pollak und die Dialogregie führte Frank Schaff.
| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher |
|---|---|---|
| Maj. Vic „Deak“ Deakins | John Travolta | Thomas Danneberg |
| Capt. Riley Hale | Christian Slater | Sven Hasper |
| Terry Carmichael | Samantha Mathis | Ulrike Stürzbecher |
| Col. Max Wilkins | Delroy Lindo | Leon Boden |
| Pritchett | Bob Gunton | Klaus Sonnenschein |
| Giles Prentice | Frank Whaley | Frank Schaff |
| Kelly | Howie Long | Andreas Rüdiger |
| Chief Sam Rhodes | Vondie Curtis-Hall | Andreas Hosang |
| Johnson | Vyto Ruginis | |
| Lt. Thomas | Ousaun Elam | |
| Max | Shaun Toub | Stefan Staudinger |
| Verteidigungsminister | Kurtwood Smith | Klaus Jepsen |
| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| Rotten Tomatoes (Tomatometer) | 53 % |
| Metacritic (Metascore) | 61/100 |
| Moviebreak | 5,5/10 |
Das Lexikon des internationalen Films urteilt: "Actionfilm-Spezialist John Woo gelingen eindrucksvolle Aufnahmen vor der Kulisse der Wüste von Utah. Er verbindet Akrobatik und Feuersbrünste mit kämpferischem Pathos zu einem großen Actionspektakel, das allerdings in eine allzu schlichte und häufig variierte Weltrettungsgeschichte eingebettet ist."
TV Spielfilm lobt: "Auch in diesem Thriller setzt der virtuose Actionregisseur auf fantasievolle Destruktionsorgien und ein atemberaubendes Tempo. Fazit: Operation gelungen: bombige Actionsause."
Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) würdigt: „Geschickt zieht der Actionfilm alle Register seines Genres. Die übliche Gut-Böse-Konstellation wird durch das Motiv der ehemaligen Freundschaft von Todfeinden variiert und mit moralischen Reflexionen über das Gesetz des Handelns und mit kritischen Anmerkungen zur Gefahr menschlichen Versagens bei entfesselter Technik garniert. Eine klar und einfach strukturierte Dramaturgie, hervorragende Aufnahmen des Spiels mit Maschinen in der grandiosen Wüstenlandschaft, eine rasante Montage, gekonnte Stunts und eine pointiert eingesetzte Musik für großes Orchester zeugen von hoher Professionalität. Für Überraschungen sorgt der hervorragend spielende John Travolta in der Rolle eines Mannes, von dem man Gutes erhofft, der aber Böses tut.“
Filmkritiker Ralph Umard analysiert: „Trotz offenkundiger Konstruktions- und Spannungsschwächen in der nicht durchgängig packenden Handlung hat Woo dennoch gute Genrearbeit geliefert, die aufwendig und überraschungsreich gestalteten Actionsequenzen und Spezialeffekte lassen wenig zu wünschen übrig. Bei der dynamischen Choreographie der Kamerabewegungen und -einstellungen, bei einigen frappierenden Kontrastmontagen, und wenn Travolta in Zeitlupe zur Tat schreitet, wenn Slater beidhändig feuernd zum Hechtsprung ansetzt, wenn Pistolen durch die Luft segeln und zwei Schützen sich gegenseitig Knarren an den Kopf halten, dann erkennt man Woos Handschrift wieder, auch wenn seine Ausdrucksweise nun hollywoodmäßig homogenisiert ist.“
Moviebreak stellt fest: "Trotz eines grandiosen John Travolta und sichtlich viel Aufwand ist „Operation – Broken Arrow“ (heute) nicht mehr als leicht überdurchschnittliche Berieselung, die Abseits der guten, alten 90er-Nostalgie und den grundsätzlichen, aber nie zu voller Ekstase erlangenden Fähigkeiten seines Regisseurs einfach nicht mehr großartig Eindruck schinden kann. Geht insgesamt natürlich immer noch vollkommen in Ordnung, mehr als ein ganz simpler Zeitvertreib ist das aber beim besten Willen nicht."