Opfermesse

Die Opfermesse war ein Teil der heiligen Messe im Römischen Ritus. Seit der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils spricht man stattdessen von „Eucharistiefeier“ oder „Eucharistischer Liturgie“.

Die Opfermesse folgte auf die Vormesse. Die Taufbewerber (Katechumenen) und öffentlichen Büßer mussten im Mittelalter gegen Ende der Vormesse den Gottesdienst verlassen, so dass für die Opfermesse auch die Bezeichnung „Gläubigenmesse“ gebräuchlich war.

Die Opfermesse hatte drei Teile:

An die Opfermesse schloss sich der Abschlussritus mit Segen und Entlassruf an.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Grundordnung des Römischen Messbuchs (PDF; 545 kB)
  2. ↑ Josef Andreas Jungmann: Missarum Sollemnia. Eine genetische Erklärung der römischen Messe. 1. Band, 5. Aufl. Nova & Vetera, Bonn und Herder, Wien-Freiburg-Basel 1962, S. 342 Anm. 1.