Ordnungsprinzip

Ordnungsprinzip nach Farben bei Buntstiften: Die Stifte sind nach Ähnlichkeit und in Anlehnung an die Farben des Spektrums geordnet.

Das Ordnungsprinzip (Aufbauprinzip, Einteilungsmethode, Gliederungsprinzip, Klassifikationsschema, Ordnungsform, Ordnungssystem, Systematik) benennt ein Prinzip, nach dem ein chaotischer, unüberschaubarer Bereich in eine einheitliche, systematische und übersichtliche Ordnung, in ein Ordnungssystem, gebracht wird. Die Ordnungsprinzipien können bestimmte Anordnungen, Freitextsuche, Klassifikationen (Einteilungen), Register, Sortierverfahren oder Strategien sein. Es gibt z. B. eine alphabetische, chronologische, geografische, hierarchische, nummerische Ordnung oder eine Ordnung nach Farben, gemeinsamen Eigenschaften, Größe, Piktogrammen, Stichwörtern, Symbolen und Themen. Ordnungsprinzipien entfalten ihre Wirksamkeit in sehr vielen, unterschiedlichen Kontexten.

Zweck

Der Sinn und Zweck eines Ordnungsprinzips ist zum einen das Erkennen und Speichern, vor allem aber das Wiederfinden, das Recherchieren und die Nutzbarmachung von einzelnen Dokumenten, Elementen und Informationen.

Beispiele

Einzelnachweise

  1. ↑ Wilhelm Gaus: Dokumentations- und Ordnungslehre. Theorie und Praxis des Information Retrieval. 4. Auflage. Springer-Verlag, Berlin u. a. 2003, ISBN 3-540-43505-0, S. 11.
  2. ↑ Definition der wichtigsten Grundbegriffe im Erbrecht. In: Jura individuell. Stichwort: Ordnungsprinzip (auch Parantelsystem). 25. Oktober 2020, abgerufen am 4. November 2022 (deutsch).
  3. ↑ Ordnungsprinzipien des Bildaufbaus. Duden Learnattack GmbH, Berlin, 2022, abgerufen am 4. November 2022 (deutsch).
  4. ↑ Meyers Lexikonredaktion (Hrsg.): Meyers großes Taschenlexikon in 26 Bänden. 9. Auflage. Band 17. Stichwort: Ordnung. Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, Mannheim 2003, ISBN 3-411-11009-0, S. 5404.