| Original Vogtlandecho | |
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Das Original Vogtlandecho, 2011 | |
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | Plauen, Vogtland |
| Genre(s) | Volkstümliche Musik |
| Gründung | 1991 |
| Gründungsmitglieder | |
| Volker Rausch | |
| Frank Jahn | |
Das Original Vogtlandecho ist ein Musiker-Duo aus dem Vogtland, dessen Musikstil der Volkstümlichen Musik zugerechnet werden kann. Das Duo tritt in Radio- und Fernsehsendungen und bei Live-Veranstaltungen auf. Ihre bekanntesten Titel sind De Fotz von Zobes, mit dem sie „einen schlüpfrigen Gassenhauer hoffähig“ machten und eine mit volkstümlichen Elementen ergänzte Version der Arie Nessun dorma.
Volker Rausch, der seine musikalische Ausbildung am Robert-Schumann-Konservatorium Zwickau erhielt, spielt Akkordeon und Trompete. Frank Jahn spielt Piano, Akkordeon und Tuba. Er war Mitglied des Jugendblasorchesters Bad Brambach und besuchte die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Rausch arbeitet hauptberuflich als Dozent an der Staatlichen Studienakademie Plauen. Er wurde Anfang 2025 wegen versuchtem schweren Missbrauchs eines Kindes zu eineinhalb Jahren Haft verurteilt.

Volker Rausch und Frank Jahn waren Berufsmusiker im Standortmusikkorps der Nationalen Volksarmee in Plauen. Kurze Zeit nach deren Auflösung traten die beiden Musiker am 30. März 1991 erstmals als Original Vogtlandecho auf dem Fahrgastschiff 'Pöhl' anlässlich der Saisoneröffnung der Fahrgastschifffahrt der Talsperre Pöhl auf. Ihr selbsterklärtes Ziel ist der Erhalt und die Pflege kulturhistorischen Musikgutes. Ein Nebenprojekt vom Vogtlandecho sind seit 2006 die Original Fischergeister. Rausch und Jahn konzentrieren sich auf die Präsentation von altem Liedgut aus dem Vogtland, welches in Vergessenheit geriet. Zudem treten sie als Komponisten und Autoren der Lieder ihrer eigenen Auftritte in Erscheinung. 2015 gehörte das Duo zu den Protagonisten des Kurzkrimis Rosa muss weg von Petra Steps, den sie im Rahmen des Buches Wer mordet schon im Vogtland? veröffentlichte.
