Ahura Mazda

Ahura Mazda (altpersisch 𐏈 oder 𐏉 AM (Logogramm) Auramazdā, altiranisch fĂŒr „der weise Herr“ oder „Herr der Weisheit“, mittelpersisch 𐭠𐭄𐭧𐭄𐭏𐭊𐭣𐭩 Hormozd, Ìrmozd oder Ormuz, auch Ormuzd und Ohrmazd geschrieben) ist im Zoroastrismus der Schöpfergott, der zuerst die geistige Welt (Menok) und dann die materielle Welt (Geti) erschaffen hat; er verkörpert die Macht des Lichts, ist Schöpfer und Erhalter der Welt und der Menschheit und ist der Gott der Fruchtbarkeit. Aus anderen historischen und religiösen Kontexten sind die Namen Auramazdā, Ahuramazda, Horomazes, Mazda und Aramazd belegt.

Etymologie

Um die Herkunft von Ahura Mazda zu erklĂ€ren, gibt es die verschiedensten wissenschaftlichen AnsĂ€tze. Gemeinhin wird Ahura als Herr und Mazdā als weise vom Sanskrit herkommend ĂŒbersetzt. Josef Wiesehöfer ĂŒbersetzt den Begriff mit „weiser (bzw. aufmerksamer) Herr“.

Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen, die eine Entsprechung mit dem vedischen Gott Varuna sehen, und andere, die als Schöpfer der Gottheit Zarathustra annehmen, der die Weisheit einer Gottheit zuordnete und so ein abstraktes Konzept in eine Substanz umwandelte. Solche Umwandlungen seien bei den frĂŒhen Ariern keine Ausnahme gewesen. Zudem gĂ€be es keine Hinweise, dass das vedische medhā, das als Ursprung von mazdā angesehen wird, eine Rolle auf dem Weg zur Vergöttlichung von Mazdā gespielt haben könnte.

WĂ€hrend die eine wissenschaftliche Meinung eine gerade Linie vom vedischen Gott Varuna zum zoroastrischen Ahura Mazdā und weiter zum achĂ€menidischen Auramazdā bevorzugt, wird bei einer anderen Meinung parallel dazu eine unabhĂ€ngige iranische Tradition angenommen, die nicht weit von der vedischen Tradition entfernt gewesen sein mĂŒsse. Merkmale dieser unabhĂ€ngigen iranischen Tradition seien in die zoroastrische Tradition eingeflossen und hĂ€tten zur spĂ€teren gefestigten Namensgebung von Ahura Mazdā gefĂŒhrt. Der achĂ€menidische Auramazdā sei ebenfalls auf diese unabhĂ€ngige iranische Tradition zurĂŒckzufĂŒhren. Er sollte deshalb nicht mit der avestischen Gottheit verwechselt werden.

Quellenlage

Avesta

Die Hauptquelle fĂŒr Ahura Mazda ist das Avesta, die heilige Schrift des Zoroastrismus. Im Ă€lteren Teil, den Gathas, sind die beiden Namensteile noch unabhĂ€ngig, obwohl es wahrscheinlich ist, dass in der gleichen Strophe der eine dem anderen folgt. Die Gottheit wird Mazda oder Ahura allein oder Mazda Ahura oder Ahura Mazda genannt. Erst im jĂŒngeren Avesta wird Ahura Mazda zum festen Begriff. Dass Mazda die höchste Gottheit ist, wird augenscheinlich, wenn er als „der eine Weise und die anderen Ahuras“ oder „O du, der du der mĂ€chtigste Ahura bist und der Weise“ angerufen wird.

Seine Gestalt tritt in der Pahlavi-Literatur der Sassanidenzeit, in der er als „Gott der arya“ bezeichnet wird, und in der Religion der heutigen Parsen hervor, die wesentlich monotheistisch ist.

Neuassyrische Götterliste

Auf der neuassyrischen Götterliste aus der Bibliothek des Assurbanipal mit der wissenschaftlichen Bezeichnung III R 66 wird der Name Das-sa-ra Dma-az-aĆĄ aufgefĂŒhrt. Die Götterliste wurde von Fritz Hommel entdeckt und 1899 veröffentlicht. Fritz Hommel identifizierte den Begriff mit der avestischen Gottheit Ahura Mazda. Friedrich Wilhelm König und Henrik Samuel Nyberg ĂŒbernahmen die Theorie in den 1930er Jahren. Arthur Ungnad datierte 1943 den Originaltext der Götterliste auf die Zeit von Tukulti-Ninurta I. und Ă€ußerte Bedenken gegenĂŒber der Identifikation mit Ahura Mazda. Neben verschiedenen sprachlichen Ungereimtheiten seien es die Klassifikationen, die vor jedem einzelnen Wort (D fĂŒr Dingir) stehen und auf zwei getrennte Gottheiten hinweisen. Manfred Mayrhofer 1971 und Almut Hintze 1998 unterstĂŒtzen wieder die ursprĂŒngliche Theorie, dass das Dokument die assyrische Wiedergabe von Ahura Mazda sei. Die Götterliste sei keine ausschließliche Liste von assyrischen Gottheiten, sondern fĂŒhre zum Beispiel auch den elamischen Gott NapiriĆĄa auf. Zudem seien die zwei vermeintlich verschiedenen Gottheiten aus keiner anderen Quelle bekannt. Nach der Meinung von Almut Hintze könne sich der Begriff allerdings sowohl auf den avestischen Ahura Mazda als auch auf eine Gottheit der proto-iranischen Religion beziehen – „als der Name eines von mehreren Asuras“.

AchÀmeniden

Ahura Mazda thront auf der Grabplatte von Dareios I.

Neben den avestischen Überlieferungen wird eine Gottheit namens Auramazdā regelmĂ€ĂŸig in den achĂ€menidischen Königsinschriften ab der Herrschaftszeit von Dareios I. aufgefĂŒhrt. Eine Ausnahme der geschriebenen Form bildet die Inschrift XPc, in der der Name in einem Fall mit einem Worttrenner aufgefĂŒhrt ist. Die frĂŒheste ErwĂ€hnung findet Auramazdā in der Behistun-Inschrift. Dort wird er „der grĂ¶ĂŸte der Götter“ genannt. In den Verwaltungsarchiven von Persepolis wird er neben elamischen und anderen persischen Gottheiten mit staatlichen Zuwendungen geehrt.

Aus der frĂŒhen Zeit der AchĂ€meniden sind keine Darstellungen von Auramazdā ĂŒberliefert. Das GeflĂŒgelte Symbol mit der mĂ€nnlichen Figur, das frĂŒher von europĂ€ischen Gelehrten als seine bildnerische Darstellung angesehen wurde, wird von manchen Wissenschaftlern als das königliche Xwarenah interpretiert. Von griechischen Schriftstellern wird ĂŒberliefert, dass seit der Herrschaft von Kyros II. bis zur derjenigen von Dareios III. ein Brauch bestand, einen leeren Streitwagen mit der Armee mitzufĂŒhren, der von weißen Pferden gezogen wurde. Der Streitwagen war Zeus, beziehungsweise Auramazdā, gewidmet, der sich unsichtbar darin niederließ.

Griechische Schriftsteller

Die persische Gottheit wurde seit Herodot von den griechischen Schriftstellern regelmĂ€ĂŸig mit Zeus als Interpretatio Graeca ĂŒbersetzt. Die frĂŒheste ErwĂ€hnung des persischen Namens, Horomazes, stammt von Alkibiades aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. Von Diogenes Laertius stammt die Aussage, dass Aristoteles in seiner De Philosophia geĂ€ußert habe, dass persische Mager zwei Grundprinzipien anerkannten: Der gute Geist werde Zeus und Oromasdes genannt und der böse Hades und Areimanius. Viel spĂ€ter verwendet Plutarch den Begriff Oromasdes in seiner Biographie von Artaxerxes II. und bringt die Gottheit in Verbindung mit der Sonne. Die Schreibweise der Griechen stimmt ĂŒberein mit der Schreibweise auf den elamischen Tontafeln von Persepolis, wo die Gottheit Uramasda geschrieben und „/ur(a)mast(a)/ oder /or(a)mast(a)/“ ausgesprochen wird.

Sassaniden

„Der Mazda verehrende Gott Ardashir“ auf einer MĂŒnze aus dem 3. Jahrhundert n. Chr.

Die sassanidischen Könige waren AnhĂ€nger des Zurvanismus, einer Strömung innerhalb des Zoroastrismus. Sie bekundeten ihre Verehrung fĂŒr Ohrmazd auf verschiedene Weise. FĂŒnf Könige trugen den Namen Hormizd. Bahram II. schuf wahrscheinlich den Titel Ohrmazd-mowbed, der bis in die islamische Zeit hinein fĂŒr einen Priester von großer Gelehrsamkeit oder AutoritĂ€t in Gebrauch war.

Es sind einige MĂŒnzen aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. von Ardaschir I., dem GrĂŒnder des Sassanidenreichs, ĂŒberliefert. Die MĂŒnzen sind vielfach beschriftet. Auf einer steht zum Beispiel in mittelpersischer Sprache „Der Mazda verehrende Gott Ardashir, der König der Könige der Iranier, dessen Geschlecht von den Göttern ist.“

Armenien

Die wichtigste Gottheit der vorchristlichen Religion der Armenier war Aramazd, eine parthische Form von Ahuramazda (Aramasdes). In der Geschichte des Agathangelos ĂŒber die Christianisierung von Armenien aus dem 5. Jahrhundert n. Chr. taucht das armenische Adjektiv ari als Epitheton des Gottes Aramazd auf und wird mit Aramazd der Arier ĂŒbersetzt. Der Bezug zum persischen Gott Ahuramazda wird mit der Übereinstimmung einer elamischen Textstelle der Behistun-Inschrift des persischen Königs Dareios I. offensichtlich. WĂ€hrend in der altpersischen Sprachversion der Inschrift von Ahuramazda [
] und die anderen Götter die Rede ist, lautet die elamische Version Ahuramazda, der Gott der Arier, [
] und die anderen Götter.

Bildliche Darstellungen

1974 wurde wĂ€hrend Ausgrabungen in Sardes ein Marmorblock, der als Baumaterial in einem spĂ€trömischen GebĂ€ude am Ostufer der Stadt verwendet worden war, mit einer griechischen Inschrift mit 13 Zeilen entdeckt. Die Datierung der Schriftzeichen wird aufgrund von epigraphischen Untersuchungen auf die Römische Kaiserzeit festgelegt, aber nicht vor der Mitte des 2. Jahrhunderts n. Chr. Der Text selber ist ungefĂ€hr fĂŒnf Jahrhunderte Ă€lter und wird auf die Mitte des 4. Jahrhunderts v. Chr. in die Herrschaft von Artaxerxes II. datiert. Das persische Originaldokument war ursprĂŒnglich wahrscheinlich in aramĂ€ischer Sprache geschrieben und im 2. Jahrhundert n. Chr. bei der Erstellung der Inschrift in die griechische Sprache ĂŒbersetzt worden. Der Inhalt enthĂ€lt im ersten Teil die gĂ€ngige griechische Form einer Widmung mit den Elementen Name des WidmungstrĂ€gers, IdentitĂ€t, Name des Vaters, Amtstitel, gewidmetes Objekt und Name der Gottheit. Demnach hat Droaphernes, der Satrap von Lydien, dem Zeus mit dem Zusatz Gesetzgeber (altpersisch baradāta-, in der griechischen Inschrift ist das Wort beibehalten) eine Statue gewidmet. Der Zusatz hat einen religiösen Kontext und kann als „das religiöse Gesetz haltend, tragend“ ĂŒbersetzt werden. Mit der seit Herodot gĂ€ngigen Praxis, den höchsten persischen Gott mit Zeus zu bezeichnen, und der Charakterbezeichnung des Epithetons ist mit der Gottheit der Inschrift Auramazdā gemeint. Die Inschrift von Sardes ist der erste literarische Beleg fĂŒr die Entwicklung einer bildnerischen Darstellung des persischen Gottes, die wahrscheinlich Ende des 5. Jahrhunderts v. Chr. begonnen hatte.

Aus der parthischen Periode gibt es Hinweise auf bildliche Darstellungen, die aufgrund von Ikonoklasmus bereits seit der frĂŒhen Zeit der Sassaniden verschwunden sind. Ebenfalls bekannt ist, dass die Armenier Statuen ihrer Götter herstellten, so dass auch von Aramazd, ihrer wichtigsten Gottheit, bildliche Darstellungen existiert haben mĂŒssen.

Investiturszene: Ardaschir I. empfĂ€ngt von Ahura Mazda (rechts) den Ring der Macht bzw. das Diadem der Herrschaft, in der linken Hand hĂ€lt er ein BarsombĂŒndel

Von Investitur-Szenen der sassanidischen Zeit scheint Ohrmazd als WĂŒrdentrĂ€ger dargestellt worden sein, auf dem RĂŒcken eines Pferdes sitzend oder daneben stehend. Er ist mit einer turmĂ€hnlichen Krone ausgestattet und fĂŒhrt gelegentlich einen Barsom mit sich.

Avestischer Charakter

Im Avesta ist die prinzipielle Funktion von Ahura Mazda das Ordnen des Kosmos und die Aufrechterhaltung der kosmischen Ordnung. Im Àltesten Teil des Avesta, im Yasna Haptanhaiti, kommt diese Eigenschaft zum Vorschein:

„So wollen wir denn den Ahura Mazdah, der das Rind und das AĆĄa [die Ordnung] schuf, [
] wegen seiner Herrschgewalt und GrĂ¶ĂŸe und (seiner) schönen Werke verehren.“

– Yasna Haptanhaiti. 37.1–2

Ahura Mazda ist der Schöpfer als auch Bewahrer der kosmischen Ordnung. Er hat die Welt mit seinem „Gedanken“ erschaffen, an anderen Stellen war sein Instrument Spənta Mainyu (Wohlwollender Geist), mit dem Ahura Mazda seine Schöpfung vollendete. Durch Spənta Mainyu offenbart sich Ahura Mazda der Welt und kann Teil eines weisen und gerechten Mannes werden.

Die erste der schöpferischen Handlungen von Ahura Mazda war die Emanation der sechs großen Wesen, die in der Überlieferung als die Amescha Spenta (WohltĂ€tige Unsterbliche) bekannt sind, die ebenfalls Aspekte seines eigenen Wesens sind und mit Spənta Mainyu eine mĂ€chtige Siebenheit (Heptade) bilden. Jeder der sieben nimmt eine der sieben Schöpfungen fĂŒr sich in Anspruch. Der Mensch ist Spənta Mainyu zugeordnet. Das bedeutet, dass er eine besondere Beziehung zu Ahura Mazda hat. Diese fundamentale Doktrin ist in den Gathas angedeutet und in der Tradition der Palhavi-Texte systematisch ausgebaut worden.

Ahura Mazda ist derjenige, der sich an alle Aussagen (insbesondere rituelle „Gedichte“) erinnert und ĂŒber sie urteilt, sowie derjenige, der seine Geschöpfe vor den MĂ€chten des Bösen und seinen geordneten Kosmos vor dem Chaos der LĂŒge, der kosmischen TĂ€uschung, die seine Geschöpfe in die Irre fĂŒhren will, schĂŒtzt. Als oberster, kosmischen Herrscher sorgt er fĂŒr Frieden und Wohlstand in der Welt, und in seiner FĂ€higkeit als oberster Beurteiler der durchgefĂŒhrten Riten garantiert er den AusfĂŒhrenden Honorar und Lebensunterhalt, wenn sie diese zu seiner Zufriedenheit ausfĂŒhren. In den Gathas wird Ahura Mazda als derjenige dargestellt, der alles sieht, weitsichtig ist und den niemand tĂ€uschen kann. Als Schöpfer und Bewahrer der Ordnung (aĆĄa) ist Ahura Mazda der WĂ€chter ĂŒber Gerechtigkeit und ein Freund gerechter MĂ€nner.

Die wie schon in der altvestischen Literatur, dann im Zoroastrismus bestehende und spÀter auch im Mittelalter weiterentwickelte Lehre von zwei SeinszustÀnden zeigt sich im Schöpfungswerk Ahura Mazdas auf geistiger (mentaler) Ebene (Menok, Pahlavi: menog, avestisch mainyava) und vitaler (materieller) Ebene (Geti; Pahlavi: getig, avestisch gaeithya).

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Roland Grubb Kent: Old Persian: Grammar, Texts, Lexicon. 2. revidierte Auflage (=American Oriental Series. Band 33). New Haven 1953, S. 165 (babel.hathitrust.org).
  2. ↑ Josef Wiesehöfer: Das antike Persien. DĂŒsseldorf 2005, S. 143.
  3. ↑ Franciscus Bernardus Jacobus Kuiper: Ahura Mazda 'Lord wisdom'? (=Indo-Iranian Journal. Band 18, Heft 1/2). Brill 1976, S. 25–42, hier S. 27 und 30 (JSTOR:24652589).
  4. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Mary Boyce: AHURA MAZDĀ. In: Ehsan Yarshater (Hrsg.): Encyclopédia Iranica. 29. Juli 2011 (englisch, iranicaonline.org [abgerufen am 25. Januar 2023] mit Literaturangaben).
  5. ↑ Franciscus Bernardus Jacobus Kuiper: Ahura Mazda ‘Lord wisdom’? (= Indo-Iranian Journal. Band 18, Heft 1/2). Brill 1976, S. 25–42, hier S. 42. (JSTOR:24652589); Wouter F. M. Henkelman: The Heartland Pantheon. In: Bruno Jacobs, Robert Rollinger (Hrsg.): A Companion to the Achaemenid Persian Empire. 2 BĂ€nde. Wiley-Blackwell, Hoboken NJ 2021, S. 1224–1227, hier S. 1224.
  6. ↑ Prods Oktor Skjérvþ: Ahura Mazdā and Ārmaiti, Heaven and Earth, in the Old Avesta (=Journal of the American Oriental Society. Band 122. Heft 2). 2002, S. 399–410, hier S. 400 (JSTOR:3087636).
  7. ↑ Yasna 30.9 und 31,4.
  8. ↑ Yasna 33.11.
  9. ↑ Franciscus Bernardus Jacobus Kuiper: Ahura Mazda 'Lord wisdom'? (=Indo-Iranian Journal. Band 18, Heft 1/2). Brill 1976, S. 25–42, hier S. 30 und 42 (JSTOR:24652589).
  10. ↑ Gherardo Gnoli: Iran: Vorgeschichte und Entwicklung einer Idee. In: Wilfried Seipel (Hrsg.): 7000 Jahre persische Kunst. Meisterwerke aus dem Iranischen Nationalmuseum in Teheran: Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums Wien und des Iranischen Nationalmuseums in Teheran. Kunsthistorisches Museum, Wien 2001, S. 16–21, hier: S. 17.
  11. ↑ Fritz Hommel: Assyriological Notes (=Proceedings of the Society of Biblical Archaeology. Band 27). London 1899, S. 137–139, hier S. 138 (archive.org).
  12. ↑ Arthur Ungnad: Ahura-Mazdñh und Mithra in assyrischen Texten? (=Orientalistische Literaturzeitung. Band 46, Heft 1–6.) 1943, S. 193–201.
  13. ↑ Manfred Mayrhofer: Neuere Forschungen zum Altpersischen. In: Robert Schmitt-Brandt (Hrsg.): Donum indogermanicum. Festgabe fĂŒr Anton Scherer. Heidelberg 1971, S. 41–66.
  14. ↑ „as the name of one among several Asuras.“ Almut Hintze: The migrations of the Indo-Iranians and the Iranian sound-change s > h. In: Wolfgang Meid (Hrsg.): Sprache und Kultur der Indogermanen (=Innsbrucker BeitrĂ€ge zur Sprachwissenschaft. Band 93). Innsbruck 1998, S. 139–153. Zitat S. 148.
  15. ↑ Mary Boyce: AHURA MAZDĀ. In: Ehsan Yarshater (Hrsg.): EncyclopĂŠdia Iranica. 29. Juli 2011 (englisch, iranicaonline.org [abgerufen am 25. Januar 2023] mit Literaturangaben).; RĂŒdiger Schmitt: Die altpersischen Inschriften der Achaimeniden. Editio minor mit deutscher Übersetzung. Reichert, Wiesbaden 2009, S. 157. (Textarchiv – Internet Archive); Wouter F. M. Henkelman: The Heartland Pantheon. In: Bruno Jacobs, Robert Rollinger (Hrsg.): A Companion to the Achaemenid Persian Empire. 2 BĂ€nde. Wiley-Blackwell, Hoboken NJ 2021, S. 1224–1227, hier S. 1224.
  16. ↑ Wouter F. M. Henkelman: The Heartland Pantheon. In: Bruno Jacobs, Robert Rollinger (Hrsg.): A Companion to the Achaemenid Persian Empire. 2 BĂ€nde. Wiley-Blackwell, Hoboken NJ 2021, S. 1224–1227, hier S. 1224 und 1226; Carlo G. Cereti: Die iranischen Sprachen. In: Wilfried Seipel (Hrsg.): 7000 Jahre persische Kunst. Meisterwerke aus dem Iranischen Nationalmuseum in Teheran: Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums Wien und des Iranischen Nationalmuseums in Teheran (Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH, Bonn. Skira editore, Milano, Kunsthistorisches Museum Wien). Kunsthistorisches Museum, Wien 2001, S. 31–37, hier: S. 32.
  17. ↑ Mary Boyce: AHURA MAZDĀ. In: Ehsan Yarshater (Hrsg.): EncyclopĂŠdia Iranica. 29. Juli 2011 (englisch, iranicaonline.org [abgerufen am 25. Januar 2023] mit Literaturangaben).; fĂŒr die Einbettung des leeren Wagens als anikonischer (nicht visueller) Aspekt von urartĂ€ischen, assyrischen und anderen Traditionen, siehe Peter Calmeyer: Zur Genese altiranischer Motive, II. Der leere Wagen. In: ArchĂ€ologische Mitteilungen aus Iran. Band 22. Berlin 1974, S. 125–130.
  18. ↑ Herodot, Historien 1.131 (perseus.tufts.edu).
  19. ↑ Plato Alkibiades 1.122 (perseus.tufts.edu).
  20. ↑ Diogenes Laertius Leben und Lehre der Philosophen. 1. Buch, Prolog 8 (wikisource.org).
  21. ↑ Plutarch, Artaxerxes 29.7 (perseus.tufts.edu).
  22. ↑ Wouter F. M. Henkelman: The Heartland Pantheon. In: Bruno Jacobs, Robert Rollinger (Hrsg.): A Companion to the Achaemenid Persian Empire. 2 BĂ€nde. Wiley-Blackwell, Hoboken NJ 2021, S. 1224–1227, hier S. 1226.
  23. ↑ Siehe dazu: Philippe Gignoux: Le mage Kirdir et ses quatre inscriptions. S. 689–699 (persee.fr).
  24. ↑ MĂŒnze von Ardashir I. In: smb.museum-digital.de. Abgerufen am 26. Januar 2023.
  25. ↑ James Robert Russell: ARMENIA AND IRAN iii. Armenian Religion. In: Ehsan Yarshater (Hrsg.): Encyclopédia Iranica. 12. August 2011 (englisch, iranicaonline.org [abgerufen am 25. Januar 2023] mit Literaturangaben).
  26. ↑ Charles de Lamberterie: ArmĂ©nien „ari“ et „anari“. In: C.-H. de FouchĂ©cour, Ph. Gignoux (Hrsg.): Études irano-aryennes offertes Ă  Gilbert Lazard (= Studia Iranica H. Band 7). Paris 1989, S. 193–208; RĂŒdiger Schmitt: Zu dem „arischen Ahuramazdā“. In: Studia Iranica. Band 20, 1991, S. 189–192; Franz Heinrich Weißbach: Die Keilinschriften der AchĂ€meniden. Leipzig 1911, S. 65 (idb.ub.uni-tuebingen.de, Digitalisat).
  27. ↑ Robert Louis: Une nouvelle inscription grecque de Sardes: RĂšglement de l'autoritĂ© perse relatif Ă  un culte de Zeus (=Comptes rendus des sĂ©ances de l'AcadĂ©mie des Inscriptions et Belles-Lettres. Band 119. Heft 2). Paris 1975, S. 306–330. doi:10.3406/crai.1975.13135
  28. ↑ James Robert Russell: ARMENIA AND IRAN iii. Armenian Religion. In: Ehsan Yarshater (Hrsg.): Encyclopédia Iranica. 12. August 2011 (englisch, iranicaonline.org [abgerufen am 25. Januar 2023] mit Literaturangaben).
  29. ↑ Michael Alram: Die Kunst im Sasanidenstaat. In: Wilfried Seipel (Hrsg.): 7000 Jahre persische Kunst. Meisterwerke aus dem Iranischen Nationalmuseum in Teheran: Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums Wien und des Iranischen Nationalmuseums in Teheran. Kunsthistorisches Museum, Wien 2001, S. 263–295, hier: S. 268 und 270.
  30. ↑ Prods Oktor Skjérvþ: Ahura Mazdā and Ārmaiti, Heaven and Earth, in the Old Avesta (=Journal of the American Oriental Society. Band 122. Heft 2). 2002, S. 399–410 (JSTOR:3087636).
  31. ↑ Fritz Wolff: Avesta. Die heiligen BĂŒcher der Parsen. Übersetzt auf der Grundlage von Christian Bartholomaes Altiranischem Wörterbuch. K. J. TrĂŒbner, Straßburg 1910, S. 68 (doi:10.1515/9783111517407).
  32. ↑ Yasna 31.8.
  33. ↑ Yasna 31.11.
  34. ↑ Yasna 44.7; 31.3; 51.7.
  35. ↑ Yasna 43.6
  36. ↑ Yasna 33.6.
  37. ↑ Prods Oktor Skjérvþ: Ahura Mazdā and Ārmaiti, Heaven and Earth, in the Old Avesta (=Journal of the American Oriental Society. Band 122. Heft 2). 2002, S. 399–410, hier S. 402 (JSTOR:3087636).
  38. ↑ Yasna 45.4.
  39. ↑ Yasna 33.13
  40. ↑ Yasna 43.6.
  41. ↑ Yasna 47.5 et passim.
  42. ↑ Antonio Panaino: Religionen im antiken Iran. In: Wilfried Seipel (Hrsg.): 7000 Jahre persische Kunst. Meisterwerke aus dem Iranischen Nationalmuseum in Teheran: Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums Wien und des Iranischen Nationalmuseums in Teheran. Kunsthistorisches Museum, Wien 2001, S. 22–29, hier: S. 26 ff.
  43. ↑ Vgl. auch Shaul Shaked: The Notions mĂȘnĂŽg and gĂȘtĂźg in the Pahlavi Texts and their Relation to Eschatology. In: Acta Orientalia. Band 33, 1971, S. 59–101.