Oscar Strock

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Oskar Strok

Oscar Davidowitsch Strok, auch Strock, auch Oskar (lettisch Oskars Stroks, russisch Оскар Давыдович Строк; * 25. Dezember 1892jul. / 6. Januar 1893greg. in Daugavpils, Russisches Kaiserreich; † 22. Juni 1975 in Riga, Lettische SSR) war ein lettischer Kapellmeister, Komponist, Arrangeur und Pianist.

Leben

Oscar Strocks Vater war Berufsmusiker in einem Theaterorchester.

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Da Strock sich bereits als Kind sehr für Musik begeisterte, erlernte er nach Gitarre und Balalaika das Violin- und später das Klavierspiel. Mit zwölf Jahren begann er ein Musikstudium am Konservatorium in St. Petersburg. Eine seiner ersten Kompositionen, mit denen er auf sich aufmerksam machte, war die Vertonung eines Gedichts von Puschkin, welche später in der Interpretation durch die populäre russische Sängerin Anastassija Wjaltsewa bekannt wurde.

Auch seine sieben Brüder studierten Musik in St. Petersburg; am bekanntesten von ihnen wurde der Konzertgeiger Leo Strokoff (auch: Strockoff), ein Schüler von Eugène Ysaÿe.

Die Anfänge von Strocks Musikerlaufbahn waren eher bescheiden: Er arbeitete als Korrepetitor, als Kinoklavierspieler und als Cafépianist. Er heiratete eine Italienerin österreichischer Herkunft und gründete eine Familie. Nach der Geburt des ersten Kindes kehrte Strock in seine Heimatstadt Riga zurück. Er versuchte sich als Verleger und brachte die literarische Zeitschrift Novaya Newa heraus, daneben veröffentlichte er Bücher und Musiknoten.

In den 1920er und 1930er Jahren war Strock in Lettland Pianist und Leiter einer Tanzkapelle. Außerdem komponierte er und schrieb Lieder, Balladen, Walzer und Jazzstücke. Seine besondere Liebe aber galt dem Tango, den er keineswegs nur als Gebrauchsmusik oder gar als Zugeständnis an die Mode verstand.

1927/28 unternahm Strock eine Reise nach Paris und versuchte sich dort niederzulassen. In Berlin nahm er mit einem eigenen Orchester 1929 mehrere seiner Kompositionen bei Adler-Electro auf. Bei dieser Firma begleitete er im August 1930 auch den Refrainsänger und nachmals erfolgreichen Schlagerkomponisten Walter Jurmann. Eine Aufnahme mit dem Refrainsänger Alexander A. Balaban als „Fred King“ ist auf dem Ultraphon-Label erhalten. Sein erster eigener kompositorischer Erfolg war der Tango Schwarze Augen (Черные глаза), zuerst aufgenommen in Berlin im Herbst 1929 durch das Orchester Marek Weber.

Zur Strocks Entdeckung zählte der russische Bariton Pjotr Leschtschenko/Петр Лещенко. Viele Lieder von Strock sind in der Interpretation von Pjotr Leschtschenko berühmt geworden. Namhafte Interpreten wie der in Riga lebende Tenor Konstantin Sokolski sangen Strocks Tangoballaden und Zigeuner-Romanzen für die Schallplatte. Drei seiner berühmtesten Stücke spielte das Orchester von Marek Weber für Electrola ein; die Refrains sang auf Russisch Marek Belorusov. In der Sowjetunion spielten die großen Jazzorchester von Alexander Naumowitsch Zfasman, Leonid Ossipowitsch Utyosov/Леонид Осипович Утёсов und Jakow Borissowitsch Skomorowski Strocks Kompositionen.

Oscar Strock, Aleksandr Bayanov, Konstantin Sokolsky, Vladimir Nepljujew
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Die Machtübergabe an die Nationalsozialisten zwang Strock als jüdischen Künstler 1933 zur Flucht. Er verließ Deutschland und kehrte mit seiner Familie in seine Heimat nach Lettland zurück. Dort spielte er mit eigenem Orchester („Oskara Stroka džesa orkestris“) seine Kompositionen auf Schallplatten der Firma „Bellaccord“ ein, die Helmars Rudzītis 1931 in Riga gegründet hatte.

Finanzielle Probleme in den 1930er Jahren, die sich ergaben als seine Versuche als Verleger scheiterten und auch die Eröffnung eines Restaurants in Riga erfolglos blieb, danach politische Verfolgung und Aufführungsverbote in den späten 1940er und 1950er Jahren, als Lettland sowjetische Unionsrepublik war, machten für Strock das Leben vor wie nach der Rückkehr beschwerlich.

Im Zweiten Weltkrieg wurde er noch vor der deutschen Eroberung Lettlands mit seiner Familie nach Alma Atá evakuiert und er fand dort eine Beschäftigung als Pianist eines Unterhaltungsorchesters bei der Truppenbetreuung. Nach Kriegsende kehrte er nach Riga zurück, doch nun galten seine Kompositionen als dekadent: Nach dem Zweiten Weltkrieg war westliche Musik in der Sowjetunion unerwünscht. Die staatliche Musikergewerkschaft weigerte sich, ihn aufzunehmen, seine Kompositionen durften nicht mehr gedruckt, verkauft und aufgeführt werden.

Strock ließ trotz aller Widrigkeiten bis zu den letzten Minuten seines Lebens nicht von der Musik. Noch im Alter von 80 Jahren setzte er sich ans Klavier und spielte.

In das Blickfeld der Öffentlichkeit geriet Strock indes erst wieder in den 1970er Jahren. Bekannt sind unter anderem die Aufnahmen von Alfred Hause. Ehe es jedoch zu einem Comeback kommen konnte, starb er während der Vorbereitungen für ein Konzert am 22. Juni 1975 in Riga an Herzversagen.

Werk

Strock schrieb mehr als 300 Musikstücke, darunter knapp 50 Tangos, die große Bekanntheit erreichten und in allen großen Städten aufgeführt wurden: In Berlin, Paris und Warschau waren sie gleichermaßen zu hören, sowohl in Gasthäusern und Cafés als auch in Konzertsälen und Tanzlokalen. Viele Schallplatten wurden davon in aller Welt aufgenommen und gepresst. In Übersee waren sie in Nachpressungen europäischer Matrizen („recorded in Europe“) zugänglich.

Zu seinen bekanntesten Tangos gehören:

Oskar Stroks Tango-Kompositionen waren europaweit erfolgreich, man spielte sie auch in Jugoslawien, Rumänien, Ungarn und der Sowjetunion. Als er 1935 eine Fernost-Tournee unternahm, erreichten sie sogar China und Japan. So kam es, dass man ihm den Beinamen „Tango-König“ verlieh.

Bei aller Weltläufigkeit vergaß Strock nie seine jüdischen Wurzeln.

Zu Jack Yellens und Lew Pollacks berühmtem Lied My Yiddische Mame, das er auch selber als Tango bearbeitete und aufnahm, schrieb er einen russischen Text: Сердце матери.

Zusammen mit Igor S. Korntayer schrieb er das jiddische Tangolied Vu Ahin Zol Ikh Geyn?/Скажи, куда мне идти?, welches der niederländische Sänger Leo Fuld weltbekannt machte.

Nachwirken

Der 1947 in Riga geborene Geiger Gidon Kremer widmete Oscar Strok die Komposition All in the Past: Remembering Oscar Strock, for violins and strings. Auch der israelische Geiger Itzhak Perlman (geb. 1945 in Jaffa) spielte Werke Strocks ein.

Der lettische Komponist Georgs Pelēcis komponierte 2001 Astor Piazzolla, Oskar Strock and me, or „Buena Riga“: for violin and string orchestra für Solovioline und Streichorchester. Das 17 Minuten lange Werk erschien bei den Verlagen Musica Baltica in Riga und Schott Music in Mainz.

Junge Musiker, die sich für Osteuropa und die Musik der klezmorim zu interessieren beginnen, nehmen Kompositionen Stroks in ihr Repertoire auf. Zu ihnen zählen in jüngerer Zeit die Gruppen Kasbek und Emanuel.

Die deutsche Journalistin und Schriftstellerin Petra Reski erwähnt Oscar Strok in ihrer Reportage Tango in Irkutsk.

Der 1971 in Riga geborene Pianist und Autor Dmitri Dragilew engagierte sich in seinen Publikationen sowie in der 1998 gegründeten Interessengemeinschaft Oscar Strok und Eddie Rosner (auch Oskar Strock & Eddie Rosner Heritage Society) für das Andenken an Oscar Strok. Er war zudem am Zustandekommen des Musicals Oskar Strok. Tango. Return of Riga’s King beteiligt, einer internationalen Revue, die an der Lettischen Nationaloper in Riga aufgeführt wurde. Unter der Schirmherrschaft der Oskar Strock & Eddie Rosner Heritage Society tritt die 2015 in Berlin gegründete Kapelle Strok (Klavier, Violine, Knopfakkordeon, Kontrabass) auf. Ihre Gründung ging auf eine Initiative Dmitri Dragilews zurück. Seit 2021 besteht zudem das Projekt The Oskar Strock & Eddie Rosner Orchestra, das bekannte, weniger bekannte und neu entdeckte Werke Strocks in alten und neuen Arrangements aufführt.

Tondokumente (Auswahl)

Aufnahmen in Sankt Petersburg
Aufnahmen in Berlin
Aufnahmen von Oscar Strok mit seinem Jazz-Orchester
Mit dem Refrainsänger Alexander A. Balaban als „Fred King“ auf Ultraphon (von Adler-Matrize)
Aufnahmen mit Marek Weber und seinem Orchester
Aufnahmen in Lettland
Aufnahmen in Österreich
Aufnahmen in Polen
Aufnahmen in der Sowjetunion
Jüdische Aufnahmen
Oscar Strok in Übersee

Wiederveröffentlichung

2006 erschien in Nischni Nowgorod die CD Оскар Строк – король и подданный (Oskar Strok – korol’ i poddannyĭ) mit einem 250-seitigen Begleitbuch. Dekom / Anisim. ISBN 5-89533-166-1, ISBN 978-5-89533-166-8.

Enthalten sind die Titel: O, eti chernye glaza; Skazhite, pochemu?; V razluke; Spi, moe bednoe serdtse; Musen’ka rodnaia; Ne nado vspominat’ liubvi; Marianna; Mechta; Zvezdnoe schast’e; Ne pokidaĭ; Byloe uvlechenie; Tango-fantaziia; Katia, Katia; Golubye glaza; Moi mal’chik; Lunnaia rapsodiia; Moia Natal’ia; Zimnee tango und Moe poslednee tango.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ lt. Lotz, Diskographie jedoch: Militärmusiker in der Kaiserlich Russischen Armee
  2. ↑ (1871–1931), Sängerin von Operetten und Zigeuner-Romanzen, ‘and one of the great charmeuses of the day’, cf. , endete durch Selbstmord – zit. nach Tangopedia: Kurzbiografie von Oscar Strock (englisch), wo allerdings nähere Angaben zum Stück vorenthalten bleiben.
  3. ↑ vgl. Lotz, Diskographie, ein Photo des Künstlers in: Amsterdam NY Daily Democrat and Reporter, 1928 (PDF; 896 kB): Leo Strockoff – American violinist, composer and lyricist, a student of Eugène Ysaÿe (* July 16, 1858, Liege – May 12, 1931, Brussels)
  4. ↑ Marģers Vestermanis: Juden in Riga. Auf den Spuren des Lebens und Wirkens einer ermordeten Minderheit. 3. verbesserte und erweiterte Ausgabe in deutscher Sprache. Edition Temmen, Bremen 1995, ISBN 3-86108-263-2, S. 58.
  5. ↑ vgl. Lloica Czackis: Yiddish Tango during the Holocaust: Eastern-European popular musicians associated with the tango, such as violinist Paul Godwin, composers and swing band directors Henryk and Artur Gold, and composers Zygmund Białostocki, Oskar Strock and Jerzy Petersburski.
  6. 1 2 „Seine Tangos haben allerdings alles, was man von einem Tango erwarten kann, von der Leichtigkeit Sebastian Iradiers bis zur schmerzvoll-philosophischen Tiefe eines Astor Piazollas“ schreibt Dmitri Dragilew 1998: Oskar D. Strock – “The genuine genius & true king of russian tango” (Memento vom 7. Mai 2014 im Internet Archive)
  7. ↑ vgl. Adler-Record
  8. ↑ vgl. z. B. Adler-Electro Nr.5490 (mx. 7527) Mein Liebster muß Trompeter sein, Marsch-Foxtrot (Hans May, Alexander Flessburg): Walter Jurmann, mit Jazz-Orchester, Leitung Oscar Strock, aufgen. 08-1930, und die Rückseite Adler-Record Nr. 5490 (mx. 7528) Veronika, der Lenz ist da, Foxtrot (Walter Jurmann, Fritz Rotter): Walter Jurmann, mit Jazz-Orchester, Leitung Oscar Strock, aufgen. 08-1930.
  9. ↑ vgl. Fred King (Pseudonym), acc. jazz orchestra, Conductor Oscar Strock
  10. ↑ vgl. Oscar Davidovich erinnert sich
  11. ↑ vgl. Dmitri Dragilew im „Kunstpalast Berlin“: Es gab in Russland einem Komponisten, der sich fast ausschließlich dem Tango widmete und eine Reihe von Tangos par excellence schuf. Sein Name ist Oskar Strock (1893–1975). Die Schallplattenpremiere seines ersten Tangos fand 1929 in Berlin statt.
  12. ↑ eigentlich „Mark Levin“, sang auch unter dem Künstlernamen „Boris Baikaloff“, vgl.
  13. ↑ vgl. dazu Walter Deutsch u. a., S. 219 ff.
  14. ↑ eigentlich Lazar Weissbein, vgl. kehilalinks
  15. ↑ Der Schöpfer des Welterfolgs „Zwei dunkle Augen“ musste 1933 vor den Nazis fliehen... schreibt „bus“ 2008 in den Schaumburger Nachrichten
  16. ↑ vgl. Lettische SSR
  17. ↑ vgl. dazu Lücke, S. 158 ff.
  18. ↑ vgl. Lotz, Diskographie
  19. ↑ so Tangopedia: Kurzbiografie von Oscar Strock (englisch)
  20. ↑ Seine Aufnahmen in Berlin bei Adler Electro umfassen 20 Titel, weitere entstanden zwischen 1935 und 1945 in Riga bei Bellaccord, vgl. Lotz, Diskographie
  21. ↑ vgl. Dragilev "The true king of russian tango"Archivierte Kopie (Memento vom 7. Mai 2014 im Internet Archive): „Er blieb ein ungekrönter König des europäischen Tangostils und fand viele Nachahmer“ und Artikel „Konzert mit Tango König“ von bus: Strock (1893 bis 1975) gilt als der osteuropäische Tango-Komponist schlechthin. „Er hat Melodien geschrieben, die nicht nur in Russland und Lettland zu Evergreens wurden, sondern auch viele Nachahmer in den benachbarten Territorien fanden“...
  22. ↑ „Schaffen und Schicksal Strocks sind mit der russischen, baltischen, deutschen und jiddischen Kultur und Geschichte des 20. Jahrhunderts unmittelbar verbunden.“ („bus“ 2008 in den „Schaumburger Nachrichten“)
  23. ↑ Сердце матери (Моя еврейская мама) / Mother’s Heart (My Yiddische Mame), tango (Jack Yellen, Lew Pollack, arr. Oscar Strock, Lyrics by Oscar Strock) : Adler-Electro und Eltag Nr.5483 (mx. 7441), 1930. Davon gab es auch eine lettische Aufnahme: Mates sirds (Сердце матери) Tango. Oskars Stroks ar savu džesu orkestri ar krievu refrenu, vgl.
  24. ↑ (additional English lyrics by Sonny Miller & Leo Fuld) vgl. yiddishmusic und Igor S. Korntayer: He is best known for the song “Vu ahin zol ikh geyn?” (Where Shall I Go?) written with „tango-king“ Oskar Strock.; jiddischer und russischer Text nachzulesen bei
  25. ↑ Enthalten auf der CD Tracing Astor: Gidon Kremer plays Astor Piazzolla.Archivierte Kopie (Memento vom 23. Dezember 2016 im Internet Archive)
  26. ↑ CD Itzhak Perlman plays popular Jewish melodies, Track 9, erschienen bei EMI Classics, 25. Oktober 1990.
  27. ↑ Astor Piazzolla, Oskar Strock and me or „Buena Riga“: for violin and string orchestra (2001). Musica Baltica, Riga Leipzig (dnb.de [abgerufen am 16. September 2019]).
  28. ↑ „Kasbek“ – Klezmer à la russe (1996). Die erste Platte von Kasbek. Sie wurde vom 11. bis 13. September 1995 in Berlin aufgenommen. Enthält als track 15 Stroks Tango Eti tshorniye glaza (3:07).Archivierte Kopie (Memento vom 17. Juni 2014 im Internet Archive) (Französisch; PDF; 477 kB) und Das Klezmer – TRIO EMANUEL auf ihrer CD „shpet in der nakht“ spielt von Strock „Vi ahin zol ikh gejn?“
  29. ↑ Petra Reski: Tango in Irkutsk. „Wenn sie dort üben, legt Eduard Tangomusik von Oskar Strok auf, Musik aus den 1930er Jahren, die Aufnahme knistert wie ein Holzfeuer. Die Platte des osteuropäischen Tangokönigs ist für Eduard das einzige Relikt seines Judentums, sagt er. Aber dass man ihn an der Hochschule als ‚Judengesicht‘ schmähte, vergisst er nie.“
  30. ↑ DISMARC – Metastore – Detail view. Abgerufen am 7. November 2025.
  31. ↑ DISMARC – Metastore – Detail view. Abgerufen am 7. November 2025.
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  59. ↑ Oskar Strok – korol i poddanny
Personendaten
NAME Strock, Oscar
ALTERNATIVNAMEN Strok, Oscar; Strok, Oscar Davidowitsch (vollständiger Name); Строк, Оскар Давыдович (russisch); Strok, Oskar
KURZBESCHREIBUNG lettischer Kapellmeister, Komponist, Arrangeur und Pianist
GEBURTSDATUM 6. Januar 1893
GEBURTSORT Daugavpils
STERBEDATUM 22. Juni 1975
STERBEORT Riga