Oskar Fritsch

Oskar Fritsch (* 11. Juni 1883 in Nürnberg; † 9. August 1972 in Eichstätt) war ein deutscher Jurist und Schriftsteller.

Leben

Als Sohn eines Landgerichtsdirektors geboren, studierte Fritsch nach dem Besuch des Gymnasiums in Schweinfurt Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg. Während seines Studiums wurde er im Wintersemester 1901/02 Mitglied der Burschenschaft der Bubenreuther. Er nahm von 1914 bis 1918 als Soldat am Ersten Weltkrieg teil, zuletzt als Hauptmann. Später wurde er Obersturmführer der SA. 1928 wurde er Landgerichtsrat in Traunstein und 1932 Oberstaatsanwalt in Bayreuth. Zum 1. Mai 1935 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 3.613.510). 1937 wurde er Landgerichtsdirektor am Landgericht Regensburg, 1939 am Landgericht Eichstätt Landgerichtspräsident. Er war schriftstellerisch tätig.

Veröffentlichungen

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Willy Nolte (Hrsg.): Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934. Berlin 1934, S. 130.
  2. ↑ Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/9810775


Personendaten
NAME Fritsch, Oskar
KURZBESCHREIBUNG deutscher Jurist und Schriftsteller
GEBURTSDATUM 11. Juni 1883
GEBURTSORT Nürnberg
STERBEDATUM 9. August 1972
STERBEORT Eichstätt