Ostrauer Scheibe

Blick von der Ostrauer Scheibe zum Falkenstein und zu den Schrammsteinen
Blick von der Ostrauer Scheibe zur Kaiserkrone und zum Zirkelstein
Blick von der Ostrauer Scheibe zur Kaiserkrone und zum Zirkelstein

Die Ostrauer Scheibe ist die den Ort Ostrau umgebende Ebenheit mit Lößlehmdecke oberhalb von Bad Schandau, die von Kirnitzsch, Elbe und dem Zahnsgrund begrenzt wird.

Der Theologe und Heimatforscher Wilhelm Leberecht Götzinger beschreibt die Ostrauer Scheibe 1812 wie folgt: „So nenne ich die ebnen mittäglichen Feldfluren des gleich über dem Bade auf der Höhe liegenden kleinen Dorfes Ostrau“.

Wie der Schandauer Ortsteil Ostrau (der bereits 1812 nach Schandau eingepfarrt war und 1934 eingemeindet wurde) ist die Zuwegung zur Ostrauer Scheibe über die Straße im Zahnsgrund, dem Aufzug oder Wanderwegen aus dem Kirnitzschtal möglich. Die Böden auf der Ostrauer Scheibe wurden durch Schotter-Ablagerungen der Elbe aus der Elstereiszeit gebildet. Die Lößschicht bildete sich nach der Weichseleiszeit.

Commons: Ostrauer Scheibe – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. ↑ Rolf Böhm, Stadtplan und Wanderkarte Bad Schandau und Umgebung, 1:10000, 1. Auflage Bad Schandau 2000, ISBN 978-3-910181-17-5
  2. ↑ W. L. Götzinger, Schandau und seine Umgebungen oder Beschreibung der sächsischen Schweiz, 2. Auflage, Dresden 1812, Fotomechanischer Neudruck der Originalausgabe, Zentralantiquariat der Deutschen Demokratischen Republik, Leipzig 1973, Seite 237
  3. ↑ Zwischen Sebnitz, Hinterhermsdorf und den Zschirnsteinen (= Werte der Deutschen Heimat. Band 2). 2. Auflage. Akademie-Verlag, Berlin 1965, S. 72, 73, 200.

Koordinaten: 50° 55′ 12″ N, 14° 10′ 12″ O