Ostrowskia magnifica

Ostrowskia magnifica

Ostrowskia magnifica

Systematik
Euasteriden II
Ordnung: Asternartige (Asterales)
Familie: Glockenblumengewächse (Campanulaceae)
Unterfamilie: Campanuloideae
Gattung: Ostrowskia
Art: Ostrowskia magnifica
Wissenschaftlicher Name der Gattung
Ostrowskia
Regel
Wissenschaftlicher Name der Art
Ostrowskia magnifica
Regel

Ostrowskia magnifica ist die einzige Art aus der Gattung Ostrowskia in der Familie der Glockenblumengewächse (Campanulaceae). Sie ist Zentralasien verbreitet.

Blüte

Beschreibung

Ostrowskia magnifica ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, mit knollenbildenden Wurzeln, ihre Laubblätter stehen in Wirteln. Die großen, gestielten Blüten stehen in endständigen, pyramidenförmigen Rispen. Der Kelch ist meist siebenzählig, es kommen jedoch auch Blüten mit fünf- bis neunzähligen Kelchen vor. Die Krone ist groß, schüssel- oder trichterförmig und blass violett oder weiß gefärbt. Sie ist mit meist sieben, oder aber fünf bis neun Kronlappen besetzt, die kürzer als die Kronröhre sind. Die Staubfäden der meist sieben (beziehungsweise fünf bis neun) Staubblätter sind an der Basis verbreitert. Die Staubbeutel sind dreimal so lang wie die Staubfäden, an der Spitze sind sie stachelspitzig. Die Pollenkörner sind mit sechs- oder sieben Falten versehen. Der Fruchtknoten besteht aus meist sieben (beziehungsweise fünf bis neun) Fruchtblättern.

Die Frucht ist eine Kapsel, sich die seitlich durch mehrere langgestreckte, in der Mitte oder unterhalb der Spitze befindliche Schlitze öffnet. Die Samen sind schmal geflügelt.

Vorkommen

Die Art kommt in Kirgisistan und Tadschikistan vor.

Taxonomie

Ostrowskia magnifica wurde 1884 von Eduard August von Regel in Trudy Imperatorskago S.-Peterburgskago Botaniceskago Sada. Acta Horti Petropolitani Band 8 Seite 686–687 erstbeschrieben. Die Gattung wurde mit der Art zusammen veröffentlicht. Der Gattungsname ehrt einen russischen Minister des 19. Jahrhunderts: Michail Nikolaevic Ostrowski (Ostrovskij) (1827–1901).

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Ostrowskia. In: POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew Science, abgerufen am 10. Februar 2018.
  2. ↑ Lotte Burkhardt: Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen. Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin, Berlin 2016. ISBN 978-3-946292-10-4. doi:10.3372/epolist2016.
Commons: Ostrowskia magnifica – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien